Italien

Juventus und Milan beschäftigen sich mit David Alaba

Die Zukunft von David Alaba ist weiterhin ungeklärt. Der 34-jährige österreichische Nationalspieler ist nach seinem Vertragsende bei Real Madrid ablösefrei zu haben und könnte seine Karriere möglicherweise in der italienischen Serie A fortsetzen. Sowohl Juventus Turin als auch der AC Milan wurden in den vergangenen Monaten mit dem Wiener in Verbindung gebracht. Bei Juventus scheint Alaba nun wieder konkreter auf der Liste zu stehen.

Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtet, suchen die Turiner aktuell nach Verstärkung für die Innenverteidigung. Wunschspieler soll Jhon Lucumí vom FC Bologna sein, allerdings beschäftigt sich Juventus auch mit Alternativen. Neben Jean-Clair Todibo wird dabei ausdrücklich Alaba genannt. Der Österreicher wäre ablösefrei zu haben und könnte dank seiner Erfahrung sowie seiner Vielseitigkeit sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Seite eingesetzt werden.

Berater bot Alaba bereits in Italien an

Ganz neu ist das Interesse aus Italien allerdings nicht. Bereits im Mai berichtete der „Corriere dello Sport“, dass Alabas Berater Pini Zahavi seinen Klienten sowohl Juventus als auch dem AC Milan angeboten habe. Laut „Tuttosport“ verlief ein erstes Gespräch zwischen Zahavi und den Verantwortlichen von Juventus damals durchaus positiv. Zu konkreten Verhandlungen kam es schließlich allerdings nicht.

Auch beim Milan wurde Alabas Name diskutiert. Die Spur zu den „Rossoneri“ erscheint derzeit allerdings weniger konkret als jene zu Juventus. Italienische Medien berichteten im Frühjahr, dass Milan zunächst zurückhaltend auf die Möglichkeit einer Verpflichtung reagierte. Ein entscheidendes Thema dürfte neben Alabas Verletzungshistorie vor allem das Gehalt sein. Der Österreicher müsste gegenüber seinen Bezügen bei Real Madrid wohl deutliche Abstriche machen.

Nach fünf Jahren Abschied von Real Madrid

Alaba verließ Real Madrid nach fünf Jahren und 131 Pflichtspielen. Der ÖFB-Kapitän gewann mit den „Königlichen“ unter anderem zweimal die Champions League und dreimal die spanische Meisterschaft, wurde in den vergangenen Jahren allerdings immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Besonders sein Kreuzbandriss Ende 2023 kostete ihn nachhaltig seinen Stammplatz.

Für Juventus könnte gerade die Ablösefreiheit Alabas interessant sein. Die Turiner prüfen laut „Gazzetta dello Sport“ aktuell mehrere Varianten für die Defensive. Sollte sich der Transfer von Lucumí nicht realisieren lassen, könnte der Österreicher tatsächlich wieder stärker in den Fokus rücken. Beim AC Milan scheint es derzeit hingegen eher bei einer interessanten, aber noch wenig konkreten Option zu bleiben.