Ex-ÖFB-Junior Sandro Ingolitsch wechselt nach Ungarn
Sandro Ingolitsch setzt seine Karriere in Ungarn fort. Der 29-jährige Rechtsverteidiger unterschrieb beim Erstligisten Nyíregyháza Spartacus einen Vertrag bis zum Saisonende. Zudem sicherte sich der Klub eine Option auf eine weitere Spielzeit.
Ingolitsch war seit dem Auslaufen seines Vertrags beim SCR Altach Ende Juni vereinslos. Für die Vorarlberger absolvierte der Salzburger insgesamt 88 Pflichtspiele und erreichte in der vergangenen Saison das ÖFB-Cupfinale. Nach seinem Aus im Ländle hielt sich Ingolitsch zuletzt bei Zweitligist Austria Salzburg fit.
Ingolitsch war insgesamt drei Jahre für Altach aktiv und spielte dort längere Zeit unter seinem älteren Bruder Fabio, der seit Jahresbeginn als Trainer des SK Sturm tätig ist. Zuvor stand der in der Salzburger Akademie ausgebildete Defensivspieler jeweils drei Jahre beim SKN St. Pölten und beim SK Sturm unter Vertrag.
Der 15-fache österreichische U21-Teamspieler kommt insgesamt auf 173 Einsätze in der Bundesliga sowie 45 Partien in der 2. Liga. Internationalen Erfahrungen sammelte Ingolitsch zudem mit der U19 des FC Red Bull Salzburg in der UEFA Youth League. In den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 kam er dort zum Einsatz. 2017 holte er mit den Salzburgern den Titel und vertrat beim Finalturnier den verletzten Xaver Schlager als Kapitän.
Debüt gegen Ferencvaros
Seine Karriere setzt der Abwehrspieler nun etwas überraschend in Ungarn fort, wo er gegen Topklub Ferencváros am Sonntag bereits sein Debüt feierte. Beim 1:1-Remis wurde Ingolitsch in der 63. Minute eingewechselt.
Mit Stürmer Marko Kvasina stand dabei ein weiterer Landsmann im Aufgebot des ungarischen Tabellenzehnten und absolvierte die Partie über die volle Distanz. Der 29-Jährige kommt in dieser Saison bereits auf drei Treffer für den Abstiegskandidaten, für den mit Ex-Liefering-Verteidiger Rocco Zikovic ein weiterer Spieler mit Österreich-Verbindung kickt.
Nach der Länderspielpause stehen für Nyíregyháza Spartacus zwei Spiele von großer Bedeutung an: Erst trifft man auf den Tabellenelften Zalaegerszeg, dann auf Schlusslicht Kispest Honved. In den Duellen mit den direkten Konkurrenten am Tabellenende können Ingolitsch, Kvasina & Co. wichtige Punkte sammeln – oder noch tiefer in den Abstiegsstrudel rutschen.
