Bundesliga – 21. Spieltag: Hitziges Wiener Derby ohne Sieger
[nextpage title=“21. Bundesliga-Runde“]
Der erste Spieltag nach der Winterpause hatte gleich einige Dinge zu bieten. Ein Rückkehrer schießt Red Bull Salzburg zum Sieg und zur Tabellenführung, der SK Sturm Graz verpatzt das Debüt von Neo-Trainer Heiko Vogel, SKN St. Pölten verliert weiter und der WAC ist seit Ende August sieglos. Zum Abschluss der Runde empfing der SK Rapid, in einem emotionsgeladenen Spiel, den FK Austria Wien.
Wie die einzelnen Partien des 21. Spieltags genau abliefen, lest ihr in unserem Check der österreichischen Bundesliga.
Die Tabelle nach 21 gespielten Runden:
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SV Mattersburg – SK Sturm Graz 1:0 (1:0)
Tor: Pink (31.)
Zuschauer: 3.400
Das erste Spiel in der Frühjahrssaison konnte der SV Mattersburg für sich entscheiden. Sturm Graz hatte öfter den Ball, Mattersburg die Chancen. In Minute 20 vergab [spielerprofil spieler=“Markus Pink“] noch eine Topchance, elf Minuten später erzielte er den einzigen Treffer des Spiels. Nach einer Ecke von Mario Grgic entwischte Pink [spielerprofil spieler=“Peter Zulj“] und köpfte den Ball in das Tor. Kurze Zeit darauf hatte er die Chance auf ein weiteres Tor, schoss allerdings aus kurzer Distanz vorbei (34.). Die Grazer kamen, nach einer harmlosen ersten Hälfte, erst im zweiten Durchgang zu Chancen. [spielerprofil spieler=“Fabian Koch“] traf kurz nach Wiederbeginn die Latte (48.), ein abgefälschter Freistoß von [spielerprofil spieler=“Dario Maresic“] flog knapp am Tor vorbei (58.). Aber auch die Burgenländer kamen weiterhin zu Chancen, scheiterten aber mehrmals an Torhüter [spielerprofil spieler=“Jörg Siebenhandl“].
Für Neo-Sturm-Trainer Heiko Vogel setzte es gleich beim Debüt eine Niederlage, zusätzlich musste man die Tabellenführung an RB Salzburg abgeben. Sturm Graz empfängt nächste Woche den WAC, der SV Mattersburg gastiert beim Tabellenletzten SKN St. Pölten.
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LASK – SKN St. Pölten 2:1 (0:0)
Tore: Tetteh (49.), Luckeneder (76.) bzw. Atanga (88.)
Zuschauer: 3.877
Im Duell Aufsteiger gegen Tabellenletzter konnten sich die Linzer durchsetzen. Nach drei Minuten hatte der LASK seine erste Chance, Joao Victor scheiterte aber an SKN-Schlussmann Filip Dmitrovic. 30 Minuten waren gespielt und die Linzer erhöhten den Druck, ein Kopfball von Gernot Trauner ging an die Latte (30.). [spielerprofil spieler=“Peter Michorl“] brachte Dmitrovic mit einem Freistoß in Schwierigkeiten, den Nachschuss von Victor konnte der Schlussmann der Niederösterreicher klären (34.). In der 49. Minute tauchte Bundesliga-Debütant Samuel Tetteh, nach Vorarbeit von Michorl, alleine vor Dmitrovic auf und schoss den Ball wuchtig ins Tor. Michorl war auch der Assistgeber für das 2:0: Nach einer Ecke köpfte [spielerprofil spieler=“Felix Luckeneder „]den Ball ins Tor (76.). Der Anschlusstreffer von David Atanga, in der 88. Minute, kam zu spät für die Niederösterreicher.
Der LASK bleibt auf Platz fünf der Tabelle und ist nur noch einen Punkt hinter der Admira. Der SKN St. Pölten ist weiterhin Tabellenletzter und schon zehn Punkte hinter dem WAC. Die Linzer gastieren nächste Woche bei der Wiener Austria, St. Pölten empfängt den SV Mattersburg.
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Wolfsberger AC – SCR Altach 0:0
Zuschauer: 2.210
Das einzige torlose Spiel am Samstag fand in Wolfsberg statt. Der WAC war das aktivere Team, konnte seine Chancen aber nicht nutzen. In der 23. Minute musste Altach-Tormann Martin Kobras einen abgefälschten Volley von [spielerprofil spieler=“Florian Flecker“] mit dem Fuß abwehren. Nur vier Minuten später köpfte Nemanja Rnic, nach Flanke von [spielerprofil spieler=“Christopher Wernitznig“], den Ball neben das Tor. Die erste Chance der Altacher hatte [spielerprofil spieler=“Mathias Honsak“], kurz nach Wiederanpfiff, sein Schuss ging aber neben das Tor. Wenige Minuten später fiel Honsak, nach Klärungsversuch von [spielerprofil spieler=“Alexander Kofler“], im Strafraum – Schiedsrichter Sebastian Gieshamer gab allerdings keinen Strafstoß. Auf der Gegenseite konnte ein Wernitznig-Distanzschuss von Kobras geklärt werden (52.). In der 76. Minute parierte Kofler einen Freistoß von Adrian Grbic.
Der WAC wartet bereits seit Ende August auf einen Sieg in der Liga, kommenden Samstag geht es für die Kärtner zum SK Sturm Graz. Der SCR Altach hat nächste Woche den FC Red Bull Salzburg zu Gast.
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RB Salzburg – Admira Wacker Mödling 2:1 (1:1)
Tore: Dabbur (37.), Ramalho (94.) bzw. Grozurek (41.)
Zuschauer: 4.100
Der FC Red Bull Salzburg ist wieder Tabellenfüher der Bundesliga, dank eines 2:1-Heimsiegs gegen die Admira. Die Mozartstädter dominierten das Spiel und hatten in der Anfangsphase durch Hee-Chan Hwang (9.) und Munas Dabbur (11.) gleiche zwei Chancen, um früh in Führung zu gehen. Das erste Tor fiel in der 37. Minute: Nach Assist von Valon Berisha erzielte Dabbur seinen 13. Saisontreffer. Nur vier Minuten später gelang der Admira der Ausgleich. Eine Flanke von Marin Jakolis hämmerte [spielerprofil spieler=“Lukas Grozurek“] volley in das Tor der Salzburger. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Nach Wiederbeginn drückten die Salzburger, wollten unbedingt das Tor. Dieses fiel allerdings erst in der 94. Minute: Eine Freistoßflanke von Berisha köpfte Rückkehrer Andre Ramalho in das Tor der Admira.
Der neue Tabellenfüher ist nächste Woche beim SCR Altach zu Gast, die Admira empfängt den SK Rapid Wien.
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[nextpage title=“Rapid – Austria“]
SK Rapid Wien – FK Austria Wien 1:1 (0:0)
Tore: Ljubicic (64.) bzw. Monschein (62.)
Zuschauer: 25.600
Das 325. Wiener Derby hatte alles – bis auf einen Sieger. Den ersten Aufreger gab es bereits nach vier Minuten: [spielerprofil spieler=“Raphael Holzhauser „] wurde von Chaoten mit Feuerzeugen beworfen. Die erste Chance des Spiels hatte [spielerprofil spieler=“Maximilian Hofmann“], der den Ball knapp am Tor vorbeiköpfte (21.). Kurze Zeit später wurde das Spiel für mehrere Minuten unterbrochen: Wieder warfen Chaoten Gegenstände, diesmal auf Felipe Pires. Nach der Unterbrechung kam die Austria besser ins Spiel: [spielerprofil spieler=“Stefan Stangl“] (36., 45+9) und [spielerprofil spieler=“Dominik Prokop“] (40.) scheiterten aber an Rapid-Tormann [spielerprofil spieler=“Richard Strebinger“]. Auch nach der Pause waren die Violetten die besser Mannschaft und konnte nach 62 Minuten in Führung gehen. Pires hatte zuerst Glück bei der Ballmitnahme, seine Hereingabe wurde von [spielerprofil spieler=“Dejan Ljubicic“] abgefälscht und [spielerprofil spieler=“Christoph Monschein „] grätschte den Ball über die Linie.
Der Ausgleich folgte nur zwei Minuten später: Nach einer Ecke von [spielerprofil spieler=“Philipp Schobesberger „] konnte Ljubicic den Ball ins Tor köpfen. Danach war der Rekordmeister wieder am Drücker: Ein Kopfball von Joelinton ging direkt auf Tormann [spielerprofil spieler=“Patrick Pentz“] (66.), in der 74. Minute klärte der Austria-Schlussmann stark mit dem Fuß gegen Schobesberger. In der Schlussphase stürmten zwei „Fans“ das Spielfeld und unterbanden damit einen Angriff der Wiener Austria. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Rene Eisner die Partie ab. Das Spiel brachte keinen Gewinner, allerdings einen Verlierer. Der Fußball wurde leider wieder einmal zu einer Plattform für Ausschreitungen sogenannter „Fans“.
Rapid Wien gastiert nächsten Sonntag in der Südstadt bei der Admira. Austria Wien empfängt am Samstag den LASK.
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