Österreichische Bundesliga

Österreichische Bundesliga – 33. Runde: Salzburg erneut Meister, kein Europacup für die Austria

[nextpage title=“33. Spieltag“]
Der FC Red Bull Salzburg ist erneut Meister der österreichen Fußball-Bundesliga. Den Titel perfekt gemacht haben die Salzburger im Topspiel gegen den SK Sturm Graz. Der SK Rapid Wien gewinnt beim LASK, die beiden Teams tauschen in der Tabelle die Plätze. Nach einem 0:0 gegen die Admira ist nun fix, dass die Austria Wien nächste Saison nicht im Europacup spielen wird. Der SV Mattersburg verliert sein Heimspiel gegen den SCR Altach. Auf Platz zehn der Tabelle wird der SKN St. Pölten die Saison beenden, das Heimspiel gegen den WAC haben die Niederösterreicher verloren.

Was in den Partien des 33. Spieltags passiert ist, lest ihr in unserem Check der österreichischen Bundesliga.

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[nextpage title=“LASK – RAPID“]

LASK – SK Rapid Wien 0:2 (0:1)

Tore: Giorgi Kvilitaia (41.), Andreas Kuen (90. + 3)
TGW Arena, Pasching – Zuschauer: 6.009
SR: Rene Eisner

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Der Beginn der Partie gehört klar den Linzern, Rapid-Tormann [spielerprofil spieler=“Richard Strebinger“] wird schon nach 22 Sekunden von Joao Victor geprüft. Der Brasilianer ist auch der Hauptakteur der nächsten LASK-Chance, sein Schuss geht aber knapp am Tor vorbei. Rapid kommt mit dem aggressiven Pressing des LASK nicht zurecht, nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte schießt [spielerprofil spieler=“Peter Michorl“] knapp am Kasten des Rekordmeisters vorbei. Erst in der 28. Minute haben die Wiener ihre erste Chance, ein Distanzschuss von Thanos Petsos knallt an die Latte. Danach nimmt Rapid eine Veränderung vor, die beiden Außenverteidiger [spielerprofil spieler=“Manuel Thurnwald“] und [spielerprofil spieler=“Stephan Auer“] tauschen die Seiten. Die Umstellung macht sich wenige Minuten später bezahlt, Thurnwald passt in den Strafraum und Giorgi Kvilitaia schießt den Ball über die Linie. Für den Georgier ist es der zehnte Saisontreffer und sein neunter im Frühjahr.

Nach der Pause drängt der LASK auf den Ausgleich, Michorl scheitert aber an Strebinger. Rapid zeigt sich in der Defensive besser, als zu Beginn der ersten Halbzeit und versuchen über Konter gefährlich zu werden. Einen dieser Gegenstöße kann [spielerprofil spieler=“Gernot Trauner“] gerade noch unterbinden, ansonst wär Kiviltaia durch gewesen. Der Giorgier hat kurz vor dem Ende erneut eine Chance scheitert aber an LASK-Schlussmann [spielerprofil spieler=“Pavao Pervan“]. Nach einem Foul an [spielerprofil spieler=“ Louis Schaub“] sieht [spielerprofil spieler=“Christian Ramsebner“] die Gelb-Rote Karte, in den letzten Minuten müssen die Linzer in Unterzahl auskommen. Mit einem Mann weniger kassieren die Gastgeber noch einen weiteren Treffer, der eingewechselte [spielerprofil spieler=“Andreas Kuen“] schießt den Ball an Pervan vorbei ins lange Eck.

Der LASK und der SK Rapid Wien tauschen in der Tabelle die Plätze. Die Hütteldorfer sind nun Dritter, die Linzer liegen auf Platz vier. Für die Oberösterreicher geht es am Samstag in die Steiermark zum SK Sturm Graz (16:00 Uhr). Der österreichische Rekordmeister empfängt nächsten Sonntag den FC Red Bull Salzburg (16:30 Uhr).

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[nextpage title=“MATTERSBURG – ALTACH“]

SV Mattersburg – SCR Altach 0:1 (0:1)

Tor: Adrian Grbic (22.)
Pappelstadion, Mattersburg – Zuschauer: 2.400
SR: Markus Hameter

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Obwohl mit Personalsorgen und zwei Startelfdebütanten ist Altach das gefährlichere Team. Eine Flanke von [spielerprofil spieler=“Christian Gebauer“] geht knapp über die Latte. Michael Cheukoua, einer der beiden Startelfdebütanten, versucht es mit einem Schuss, der aber neben das Tor geht. [spielerprofil spieler=“Markus Kuster“] pariert einen Versuch von Gebauer. Der einzige Treffer fällt dann schon in der 22. Minute. [spielerprofil spieler=“Stefan Nutz“] kann ungehindert in den Strafraum flanken und [spielerprofil spieler=“Adrian Grbic“] köpft den Ball ins Tor. Für den Stürmer ist es bereits das vierte Kopfballtor der laufenden Saison – Bundesliga-Höchstwert. Im Anschluss bemühen sich die Vorarlberger den zweiten Treffer zu erzielen, Kuster klärt mit einer Glanzparade einen Schuss von Cheukoua.

In der zweiten Halbzeit zeigt sich Mattersburg verbessert, doch der letzte Pass misslingt oft. Entweder klärt [spielerprofil spieler=“Andreas Lukse“], oder es wird kein Abnehmer gefunden. Erst in der 67. Minute haben die Burgenländer eine richtig gute Möglichkeit, der Schuss von Smail Prevljak geht aber knapp über das Tor. Auf der Gegenseite versucht es der eingewechselte [spielerprofil spieler=“Hannes Aigner“] aus über 40 Metern, doch kurz vor der Linie springt der Ball auf und geht über das Tor. Schon ein paar Minuten davor hat Aigner eine gute Möglichkeit, schon an Kuster vorbeigezogen ist, doch noch von César Ortiz entscheidend gestört wird. In der Schlussphase drängt Matterburg auf den Ausgleich. [spielerprofil spieler=“Nedeljko Malic „] trifft den Pfosten, ein paar Minuten danach geht sein Kopfball drüber. Die letzte Chance hat Prevljak, doch sein Versuch wird von den Altachern geblockt.

Der SV Mattersburg muss sich wohl vom Europacup-Traum verabschieden, die Burgenländer belegen in der Tabelle den sechsten Platz. Die Mattersburger spielen nächsten Samstag um 18:30 Uhr bei der Admira. Der SCR Altach behält den achten Tabellenplatz und ist nur noch drei Punkte hinter dem FAK. Zeitgleich wie der SV Mattersburg spielen die Vorarlberger zuhause gegen den SKN St. Pölten.

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[nextpage title=“ST. PÖLTEN – WAC“]

SKN St. Pölten – Wolfsberger AC 0:1(0:0)

Tor: Daniel Offenbacher (49.)
NV Arena, St. Pölten – Zuschauer: 1.788
SR: Harald Lechner

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Die erste Chance des Spiels haben die Niederösterreicher, doch der Schuss von [spielerprofil spieler=“Dominik Hofbauer“] geht neben das Tor. Roope Riski setzt sich im Laufduell gegen Nemanja Rnic durch, doch sein Versuch wird abgeblockt. Die Gäste aus Kärnten werden erst kurz vor der Pause gefährlich, ein Schuss von Majeed Ashimeru verfehlt das Tor knapp. Insgesamt ist die erste Halbzeit sehr chancenarm und nichts für Liebhaber guter Offensivaktionen.

Nach Wiederanpfiff geht der WAC früh in Führung. [spielerprofil spieler=“Christopher Wernitznig“] bringt einen Eckball flach an den Sechszehner, [spielerprofil spieler=“Daniel Offenbacher“] zieht sofort ab und trifft ins Tor. Bitter für den SKN, denn diese Ecke hätte es nicht geben dürfen. Vor ihrer Entstehung steht Issiaka Ouedraogo bei der Ballabgabe deutlich im Abseits. St. Pölten präsentiert sich danach noch harm- und ideenloser als zuvor, während Wolfsberg auf den zweiten Treffer drängt. SKN-Tormann [spielerprofil spieler=“Christoph Riegler“] pariert einen Schuss von Sasa Jovanovic, ein paar Minuten setzt er sich im Eins gegen Eins gegen Ashimeru durch. Der eingewechselte [spielerprofil spieler=“Bernd Gschweindl“] trifft die Latte.

SKN St. Pölten wird die Saison auf den letzten Platz beenden. Ob die Niederösterreicher in die Relegation müssen oder nicht ist Stand jetzt nicht bekannt. Nächsten Samstag müssen die St. Pöltener zum SCR Altach (18:30 Uhr). Zeitgleich spielt der Tabellenneunte WAC zuhause gegen die Austria Wien.

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[nextpage title=“AUSTRIA – ADMIRA“]

FK Austria Wien – Admira Wacker Mödling 0:0 (0:0)

Ernst-Happel-Stadion, Wien – Zuschauer: 6.050
SR: Manuel Schüttengruber

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[spielerprofil spieler=“Thomas Salamon“] hat die erste Chance im Spiel, bereitet aber Admira-Schlussmann [spielerprofil spieler=“Andreas Leitner“] keine Probleme. Der Tormann kann sich in diesem Spiel öfter auszeichnen, unter anderem zweimal gegen Felipe Pires. Ein Freistoß von [spielerprofil spieler=“Michael Madl“] verfehlt das Tor nur knapp. Die einzige Möglichkeit der Admira hat [spielerprofil spieler=“Lukas Grozurek“], dessen Schuss [spielerprofil spieler=“Patrick Pentz“] nicht wirklich fordern kann. Gleichzeitig haben die Niederösterreicher Glück, denn es hätte zweimal Elfmeter geben müssen. Debütant [spielerprofil spieler=“Emanuel Aiwu“] reißt [spielerprofil spieler=“Florian Klein“] um, [spielerprofil spieler=“Wilhelm Vorsager“] trifft [spielerprofil spieler=“Dominik Prokop „] in der Magengegend.

Nach der Pause klärt Leitner vor Prokop, Pentz gegen Grozurek. Marin Jakolis steht knapp im Abseits, der Stürmer wäre sonst durch gewesen. In der 69. Minute kommt [spielerprofil spieler=“Raphael Holzhauser“] ins Spiel, ein paar Minuten danach trifft er den Pfosten. Zuvor schon hat der ebenfalls eingewechselte [spielerprofil spieler=“Christoph Monschein“] eine Möglichkeit, die aber ungenutz bleibt. Die Admira rettet das 0:0 über die Zeit, spielt zum erst fünften Mal in dieser Saison zu Null.

Für die Austria endet damit der Traum vom Europacup-Platz. Die Veilchen bleiben in der Tabelle auf Platz sieben und müssen nächsten Samstag zum WAC (18:30 Uhr). Während die Austria nächste Saison nicht im Europacup vertreten ist, kann sich die Admira darauf freuen, in der Tabelle belegen die Niederösterreicher Platz fünf. Am Samstag um 18:30 Uhr empfängt die Admira den SV Mattersburg.

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[nextpage title=“SALZBURG – STURM“]

FC Red Bull Salzburg – SK Sturm Graz 4:1 (1:1)

Tore: Hee-Chan Hwang (45. + 2), Duje Celeta-Car (54.), Jérôme Onguéné (65.), Munas Dabbur (83.) bzw. Peter Zulj (41.)
Red Bull Arena, Wals-Siezenheim – Zuschauer: 14.912
SR: Dieter Muckenhammer

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Nach mehr als einer Viertelstunde sorgt ein Kopfballaufsetzer von Duje Celeta-Car erstmals für Gefahr. Der kroatische Innenverteidiger ist der einzige Salzburger in der Startaufstellung, der auch gegen Marseille von Beginn an mit dabei war. Beide Teams neutralisieren sich, gute Chancen gibt es kaum. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kommt Sturm zu einer Möglichkeit und die wird auch mit einem Tor belohnt. [spielerprofil spieler=“Deni Alar“] schirmt den Ball zuerst gut ab und spielt ihn dann zu [spielerprofil spieler=“Peter Zulj“], der das Spielgerät mit einem satten Schuss im Tor der Gastgeber unterbringt. Doch noch vor der Pause können die Salzburger ausgleichen. Ein sehenswerter Außenristpass von Enock Mwepu landet bei Hee-Chan Hwang, der im Fallen den 1:1-Pausenstand herstellt.

Nach Wiederanpfiff drehen die Salzburger auf und drängen auf die Führung. [spielerprofil spieler=“Christoph Leitgeb“] setzt sich am Flügel durch und bringt den Ball in die Mitte. Den Schuss von Takumi Minamino kann Jörg Siebenhandl noch abwehren, beim Nachsezter von Celeta-Car hat der Tormann keine Chance mehr. Die Roten Bullen drücken weiter, Hwang schießt über und Minamino neben das Tor. Nach einer Ecke von Yabo verlängert Minamino die Flanke mit dem Kopf, am zweiten Pfosten steht Jérôme Onguéné, der das Spielgerät ins Tor köpft. Von Sturm kommt nicht mehr viel, ein Schuss von Zulj fällt zu zentral aus. Den 4:1-Endstand erzielt Munas Dabbur, der nach einem Fehler von [spielerprofil spieler=“Lukas Spendlhofer“] den Ball aus der Distanz volley ins Tor schießt.

Der FC Red Bull Salzburg ist damit zum fünften Mal in Folge österreichischer Fußballmeister. Am Mittwoch haben die Grazer schon die Chance auf eine Revanche, im Pokalfinale treffen die beiden Mannschaften schon wieder aufeinander (20:30 Uhr). In der Liga geht es für die Salzburg am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Rapid Wien weiter (16:30 Uhr), Tabellenzweiter Sturm empfängt am Samstag um 16:00 Uhr den LASK.

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