Österreichische Bundesliga

Österreichische Bundesliga – 34. Runde: Sturm Graz ist Vizemeister, Salzburg gewinnt Topspiel gegen Rapid

[nextpage title=“34. Spieltag“]

Der FC Red Bull Salzburg gewinnt das Topspiel beim SK Rapid Wien. Dank der Niederlage des Rekordmeisters und einem Heimsieg gegen den LASK, wird der SK Sturm Graz die Saison auf Platz zwei beenden. Ein Unentschieden gegen den SV Mattersburg reicht der Admira, um sich das letzte Europacup-Ticket zu sichern. Der SKN St. Pölten gewinnt beim SCR Altach. Die Partie zwischen dem Wolfsberger AC und dem FK Austria Wien wird nach der Pause nicht mehr angepfiffen. Grund dafür ist das schlechte Wetter, das Spiel wird am Dienstag den 15. Mai um 19:00 erneut stattfinden.
Alle Spiele des 35. Spieltags finden nächsten Sonntag statt. Anpfiff ist um 16:30 Uhr.

Was in den Partien des 34. Spieltags passiert ist, lest ihr in unserem Check der österreichischen Bundesliga.

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[nextpage title=“STURM – LASK“]

SK Sturm Graz – LASK 3:1 (2:1)

Tore: Deni Alar (14., 28., 46.) bzw. Maximilian Ullmann (11.)
Merkur Arena, Graz – Zuschauer: 12.113
SR: Robert Schörgenhofer

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Die Gäste aus Linz hatten den besseren Beginn und gingen nach elf Minuten in Führung. [spielerprofil spieler=“Peter Michorl“] bediente Joao Victor, der setzte [spielerprofil spieler=“Maximilian Ullmann“] ins Szene. Beim Schuss des Außenverteidigers hatte [spielerprofil spieler=“Jörg Siebenhandl“] keine Abwehrchance. Die Freude der Oberösterreicher hielt allerdings nicht lange. [spielerprofil spieler=“Peter Zulj“] konnte einen Fehler der Verteidigung ausnutzen und wurde von LASK-Tormann [spielerprofil spieler=“Pavao Pervan“] an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Den Elfmeter verwandelte [spielerprofil spieler=“Deni Alar“] souverän. Wie wichtig diese Partie für die zwei Teams war zeigte sich auf dem Spielfeld, beide Mannschaften erspielten sich gute Chancen um in Führung zu gehen. Den dritten Treffer der Partie erzielten die Grazer. Einen Schuss von Zulj konnte Pervan nicht festhalten, Alar war zur Stelle und staubte erfolgreich ab. Vor der Pause hatte der LASK noch eine gute Möglichkeit auf den Ausgleich, doch der Schuss von [spielerprofil spieler=“Thomas Goiginger“] ging an die Latte.

Kurz nach Wiederanpfiff konnten die Grazer erhöhen. Eine Flanke von Zulj wurde von [spielerprofil spieler=“Emanuel Pogatetz“] zu kurz abgewehrt, erneut war es Alar der das Tor schoss. Für den Stürmer war es der 19. Treffer in der laufenden Saison. Der LASK brauchte im Anschluss einige Zeit, um zurück ins Spiel zu finden. James Holland passte zu Goiginger, der sich gegen mehrere Grazer durchsetzen konnte, doch sein Schuss fiel zu zentral aus und bereitete Siebenhandl keine Probleme. Ein Michorl-Freistoß verfehlte nur knapp das Tor. In der 80. Minute sah Pogatetz die Gelb-Rote Karte, der LASK musste damit die Schlussphase in Unterzahl bestreiten. Pervan parierte einen Kopfball von Bright Edomwonyi glänzend, es war die letzte nenneswerte Chance des Spiels.

Sturm Graz wird die Saison fix auf dem zweiten Platz beenden, der LASK liegt im Moment auf Rang vier. Der österreichische Cupsieger empfängt nächsten Spieltag die Admira, die Linzer den Wolfsberger AC.

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[nextpage title=“WAC – AUSTRIA“]

Wolfsberger AC – FK Austria Wien 2:0 (2:0)

Diese Partie wurde nach der ersten Halbzeit aufgrund des schlechten Wetters abgebrochen. Neuer Austragungstermin ist am Dienstag, den 15. Mai. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

Tore: Issiaka Ouedraogo (23., 31.)
Lavanttal-Arena, Wolfsberg – Zuschauer: –
SR: Dieter Muckenhammer

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Die Partie in Wolfsberg dauerte nur 47 Minuten. Aufgrund des schlechten Wetters konnte Schiedsrichter Dieter Muckenhammer die Partie nach der Pause nicht fortsetzen lassen. Das Spiel wird am Dienstag um 19:00 Uhr nachgetragen. Nicht dabei sein wird [spielerprofil spieler=“Michael Madl“], dessen Gelb-Rote Karte trotz Spielabbruch gewertet wird.

Die erste große Chance des Spiels hat der FAK, doch der Schuss von Lucas Venuto ging nur an die Stange. Ein Pass von [spielerprofil spieler=“Christoph Monschein „] konnte [spielerprofil spieler=“Alexander Grünwald“] nicht mehr erreichen. Während die Austria ihre Chancen nicht nutzen konnten, machte der WAC das 1:0. Nach einem weiten Abschlag aus der Abwehr stürmen Dever Ogrill und Issiaka Ouedraogo alleine auf [spielerprofil spieler=“Patrick Pentz“] zu. Vor dem FAK-Schlussmann spielt Ogrill quer auf Ouedraogo, der den Ball nur noch einschob. Auch im Anschluss waren die Kärntner das bessere Team.

Nach 30 Minuten wurde das Spiel für mehrere Minuten unterbrochen, da ein Gewitter gab. Nach der Unterbrechung konnte der WAC erhöhen. Nach einem Eckball bekam die Abwehr der Gäste den Ball nicht geklärt, Ouedraogo hielt den Fuß hin und erzielte das 2:0. Intensiver Regen machte die es den Akteuren auf dem Feld nicht einfacher, gute Chancen wurden seltener. In der 45. Minute erhielt Madl innerhalb weniger Sekunden die Gelb-Rote Karte, für das Spiel am Dienstag ist er gesperrt. Nach über 20 Minuten Halbzeitpause entschied Muckenhammer die Partie abzubrechen.

Das Spiel wird am Dienstag um 19:00 Uhr erneut stattfinden. Am 35. Spieltag spielen beide Mannschaften auswärts. der WAC muss zum LASK, die Wiener Austria reist zum SKN St. Pölten.

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[nextpage title=“ADMIRA – MATTERSBURG“]

Admira Wacker Mödling – SV Mattersburg 1:1 (0:0)

Tore: Thorsten Mahrer (Eigentor, 73.) bzw. Smail Prevljak (54.)
BSFZ-Arena, Maria Enzersdorf – Zuschauer: 3.307
SR: Dominik Ouschan

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Ein Kopfball von [spielerprofil spieler=“Markus Wostry“] verfehlte das Tor der Mattersburger nur knapp. Auf der Gegenseite konnte sich Admira-Schlussmann [spielerprofil spieler=“Andreas Leitner“] bei einem Schuss von Masayo Okugawa auszeichnen. Ein paar Minuten später war Leitner bei einem Freistoß von Smail Prevljak erneut zur Stelle. Die Gäste aus dem Burgenland drückten und erspielten sich gute Chancen, die entweder neben/über das Tor gingen oder von Spielern der Admira geblockt wurden. 

Nach Wiederanpfiff ging das Spiel so weiter, wie es vor der Pause geendet hatte. Ein Schuss von Prevljak verfehlte das Tor nur knapp. Wenige Minuten später kam der Stürmer doch noch zu seinem Tor. Nach Vorarbeit von [spielerprofil spieler=“Julius Ertlthaler“] erzielte Prevljak das verdiente Führungstor für die Gäste. Mattersburg drängte auf den zweiten Treffer, Leitner zeichnete sich bei einem Schuss von [spielerprofil spieler=“Michael Lercher“] aus. Völlig unerwartet fiel dann der Ausgleich. Einen Pass von Marin Jakolis fälschte [spielerprofil spieler=“Thorsten Mahrer“] unhaltbar ins eigene Tor ab. Im Anschluss versuchte Mattersburg erneut in Führung zu gehen, doch die Burgenländer konnten sich keine richtig gute Möglichkeit mehr erspielen.

Die Admira wird die Saison auf Rang fünf beenden, der SV Mattersburg liegt im Moment auf dem sechsten Platz. Die Südstädter müssen am Sonntag zum SK Sturm Graz. Auch die Mattersburger haben ein Auswärtsspiel und gastieren beim FC Red Bull Salzburg.

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[nextpage title=“ALTACH – ST. PÖLTEN“]

SCR Altach – SKN St. Pölten 1:3 (1:2)

Tore: Michael Cheukoua (5.) bzw. Kwang-Ryong Pak (24.), David Atanga (26.), Manuel Martic (74.)
Cashpoint-Arena, Altach – Zuschauer: 3.613
SR: Christian-Petru Ciochirca

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Der Tabellenletzte aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt, der SKN St. Pölten, war am Samstag im Ländle beim SCR Altach zu Gast. Während die motivierten Altacher an die gute Leistung beim letzten Auswärtsspiel in Mattersburg anknüpfen wollten, liebäugelte auch das Team rund um Trainer Didi Kühbauer mit einem Punktgewinn: „Wir wollen ein Erfolgserlebnis, einen Punkt oder drei. Doch es wird schwierig, weil Altach in Mattersburg sehr gut war und ein bisschen einen Turnaround geschafft hat.“, sagte er vor dem Spiel zur APA.

Die neue Tribüne im Süden des Stadions wird beim nächsten Heimspiel eröffnet.

Bereits vor dem Spiel gab es die erste Hiobsbotschaft für die Heimmannschaft. Kapitän [spielerprofil spieler=“Philipp Netzer“] verletzte sich beim Aufwärmen am Knöchel und musste in der Startformation durch [spielerprofil spieler=“Jan Zwischenbrugger“] ersetzt werden. So saßen bei der Mannschaft von Coach Klaus Schmidt, auch wegen weiteren Verletzungen und Krankheiten, über das gesamte Spiel nur vier Einwechselspieler auf der Bank. 

Die Altacher begannen sehr aktiv und kamen bereits in den ersten Minuten zu mehreren guten Möglichkeiten. Nach fünf gespielten Minuten jubelten die knapp 4.000 Zuschauer im Schnabelholz zum ersten Mal, als Michael Cheukoua nach schöner Flanke von [spielerprofil spieler=“Christian Gebauer“] und Zuspiel von [spielerprofil spieler=“Adrian Grbic“] zum frühen 1:0 einnetzte.

Trotz dieses Torerfolges schien das Heimteam wie ausgewechselt und ließ die St. Pöltner plötzlich gefährlich nahe an den eigenen Strafraum kommen. Dies zeigte sich in Chancen von [spielerprofil spieler=“Robert Ljubicic“] (16.), [spielerprofil spieler=“Daniel Luxbacher“] (17., 21.) und Luan (23.), ehe der Nordkoreaner Pak Kwang-ryong in der 24. Spielminute nach Vorlage vom Ex-Altacher [spielerprofil spieler=“Daniel Luxbacher“] zum 1:1 traf.

Es ging munter weiter: Nur drei Minuten nach dem Ausgleichstreffer trafen die Gäste ein weiteres Mal. Luxbacher gewann den Ball im Mittelfeld zurück und spielte diesen durch die Altacher Abwehrkette hindurch zu David Atanga, welcher den Ball aus sieben Metern ins Tor schoss und auf 2:1 erhöhte.

Auch nach dem Seitenwechsel lief es für die Altacher, welche durchaus mehr als ein Tor in der zweiten Halbzeit kassieren hätten können, nicht besser: [spielerprofil spieler=“Daniel Schütz“] verpasste in der 48. Minute mit einem Volley-Schuss nur knapp das Gehäuse von Torhüter [spielerprofil spieler=“Martin Kobras“]. Und auch Luxbacher kam noch zu tollen Möglichkeiten, als er zweimal knapp vor dem Tor scheiterte (57., 62.).

Das letzte Tor des Abends erzielte aber jemand, der zuvor noch nicht sehr oft in Erscheinung getreten war: [spielerprofil spieler=“Manuel Martic“]. Nach Zuspiel von Ljubicic nahm sich Martic ein Herz und drosch den Ball aus 25 Metern ins Tor.

Der SKN St. Pölten, welcher weiterhin auf Platz 10 der Tabelle steht, muss nächste Woche zuhause gegen die Wiener Austria ran, während auf die, auf Rang acht stehenden, Altacher die Reise zum SK Rapid ansteht (beide: Sonntag, 16:30).

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[nextpage title=“RAPID – SALZBURG“]

SK Rapid Wien – Red Bull Salzburg 1:4 (0:3)

Tore: Veton Berisha (75.) bzw. Patrick Farkas (4.), Munas Dabbur (14., 82.), Fredrik Gulbrandsen (26.)
Allianz Stadion, Wien – Zuschauer: 22.300
SR: Oliver Drachta

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Vier Minuten waren gespielt, da gingen die Gäste aus Salzburg in Führung. Einen Schuss von Amadou Haidara konnte [spielerprofil spieler=“Richard Strebinger“] nicht festhalten, den Nachschuss brachte [spielerprofil spieler=“Patrick Farkas“] im Tor unter. [spielerprofil spieler=“Hannes Wolf „] lief alleine auf Strebinger zu und zog an ihm vorbei, doch Thanos Petsos konnte noch klären. Auf der Gegenseite ging ein Schuss von [spielerprofil spieler=“Thomas Murg“] an den Pfosten, den Nachschuss von Veton Berisha konnte [spielerprofil spieler=“Cican Stankovic“] parieren. Ein abgefälschter Haidara-Schuss landete bei Munas Dabbur, der mit einem Haken an Strebinger vorbeizog und ins leere Tor traf. Bei einem Versuch von Murg reagierte Stankovic stark. Fredrik Gulbrandsen rannte alleine auf Strebinger zu und konnte den Rapid-Schlussmann mit einem Heber bezwingen. Im Anschluss hatte Salzburg weiter Chancen, um zu erhöhen, doch ein Stanglpass von Dabbur fand keinen Abnehmer und bei einem Versuch von [spielerprofil spieler=“Xaver Schlager“] konnte sich Strebinger auszeichnen.

In der zweiten Halbzeit dauerte es eine Zeit lang, bis es zu einer guten Möglichkeit kam. Reinhold Yabo setzte einen Freistoß an die Latte. Pünktlich zur Rapid Viertelstunde kam der Anschlusstreffer. [spielerprofil spieler=“Stefan Schwab“] bediente im Strafraum Berisha, der Stankovic keine Abwehrchance ließ. Danach drängten die Wiener auf einen zweiten Treffer, Schüsse von Schwab und gingen über das Tor. Schlager foulte im eigenen Strafraum Murg, einen Elfmeter für Rapid gab es aber nicht – zu Unrecht. Im Gegnzug konterte Salzburg und Dabbur stellte den 4:1-Endstand her.

Trotz der Niederlage bleibt Rapid Wien auf Platz drei der Tabelle, Salzburg steht ja schon seit letzter Woche als Meister fest. Der Rekordmeister empfängt am Sonntag den SCR Altach. Ebenfalls ein Heimspiel haben die Salzburger, sie spielen gegen den SV Mattersburg.

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Maximilian Werner

Maximilian WERNER
(Redaktion, Twitter-Betreuung)

Bei 12terMann seit: 07/2016

M: maximilian.werner@12termann.at
T: @maxii_werner

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