FIFA WM 2026

Heiße Phase: Diese Teams können sich noch diese Woche für die WM 2026 qualifizieren

Bereits im September berichteten wir über die 18 von insgesamt 48 Teilnehmern, die das Ticket für die Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika bereits lösen konnten. Bereits diese Woche stehen einige andere Nationen vor der fixen Qualifikation.

Ägypten

Bereits am Donnerstag könnte unter guten Voraussetzungen Ägypten jubeln. Die Mannschaft um Superstar Mohamed Salah spielte bisher eine ausgezeichnete Qualifikation mit sechs Siegen und zwei Unentschieden und kassierte erst zwei Gegentore. Auswärts beim Tabellenletzten aus Djibouti ist ein voller Erfolg fix eingeplant. Mit einem solchen wäre Ägypten in Gruppe A der afrikanischen WM-Qualifikation nicht mehr einzuholen.

Senegal

In Gruppe B der afrikanischen Quali könnte Senegal den entscheidenden Schritt gehen. Dafür bräuchte es einen Auswärtssieg beim Tabellenletzten Südsudan, während die DR Kongo auswärts in Togo nicht gewinnt. Da der letzte Tanz der Gruppe kommende Woche ein Heimspiel Senegals gegen Mauretanien und damit auch gegen einen Underdog bringt, stehen die Vorzeichen für die Senegalesen aber ohnehin gut, auch wenn es diese Woche noch nicht funktionieren sollte.

Kap Verde

Vor einer handfesten Sensation stehen die Inselkicker aus Kap Verde. Diese benötigen in den letzten beiden Runden nur noch einen vollen Erfolg für die fixe Qualifikation zur WM 2026. Die erste Chance hat man am Donnerstag auswärts in Libyen. Falls es hier noch nicht funktioniert, wartet nächste Woche noch ein Heimspiel gegen den Tabellenletzten Eswatini. Für Kap Verde wäre es die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft.

Elfenbeinküste

Mit etwas Schützenhilfe könnte es auch die Elfenbeinküste schon am Donnerstag zur Weltmeisterschaft schaffen. Die ivorischen Kicker treffen auswärts auf den punktelosen Letzten von den Seychellen und würden sich bei einem Sieg für die WM qualifizieren, wenn Gabun gleichzeitig in Gambia verliert. Aber auch wenn Gabun in Gambia nur ein Remis holt, ist die Qualifikation wohl bereits so gut wie fix. Die Elfenbeinküste gewann sechs ihrer acht bisherigen Spiele und steht mit einer beeindruckenden Tordifferenz von 15:0 an der Tabellenspitze.

Algerien

Auch für Algerien sollte die WM-Teilnahme nur noch Formsache sein. Beim Auswärtsspiel bei Somalia, das seine Heimspiele aktuell in verschiedenen Ländern austrägt, weil es am Horn von Afrika aufgrund der Sicherheitslage zu riskant ist, benötigt Algerien einen vollen Erfolg und wäre damit fix für die WM qualifiziert. Angesichts dessen, dass Somalia in den bisherigen acht Spielen nur einen Punkt holte, sollte das definitiv machbar sein.

Ghana

Auch Ghana könnte sich mit etwas Glück bereits am Donnerstag qualifizieren. Ein Auswärtssieg in der Zentralafrikanischen Republik ist dafür Voraussetzung, während Madagaskar nicht auswärts auf den Komoren gewinnt. Dieses Duell wiederum ist brisant, zumal es die Auseinandersetzung um den zweiten Rang in der Tabelle ist. Madagaskar hält bei 16 Punkten und spürt die Komoren, die bei 15 Punkten halten, bereits im Nacken.

Asien-Finalturnier in Katar

In der asiatischen WM Qualifikation findet diese und kommende Woche das Finalturnier in Katar statt. In Gruppe A spielen Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Oman. In Gruppe B Saudi-Arabien, der Irak und Indonesien.

Das Playoff-Turnier wird in einzelnen Spielen entschieden, wodurch zwischen Mittwoch dieser und Dienstag nächster Woche insgesamt nur sechs Spiele auf dem Programm stehen. Die Gruppensieger qualifizieren sich fix für das Turnier, die Gruppenzweiten rutschen in ein weiteres Playoff.

Norwegen

Während in Nord- und Zentralamerika sämtliche Entscheidungen sicher erst im November fallen, könnte es in der europäischen Qualifikation bereits am kommenden Wochenende zu einer Vorentscheidung kommen. Konkret geht es um Gruppe I, wo Norwegen mit fünf Siegen aus fünf Spielen und einer Tordifferenz von 24:3 komfortabel an der Spitze thront. Und das Team rund um Superstar Erling Haaland könnte bereits am Wochenende die WM-Teilnahme praktisch fixieren. Dafür benötigt es einerseits einen Heimsieg über Israel, andererseits allerdings auch eine unwahrscheinliche Auswärtsniederlage Italiens in Estland.

In diesem Fall stünden die Norweger neun Punkte vor der Squadra Azzurra, die dann noch drei Spiele, aber auch die deutlich schlechtere Tordifferenz als Norwegen hätte. Dass es hier bereits zu einer Entscheidung kommt, ist natürlich sehr unwahrscheinlich und so erwarten wir auch hier erst im November den großen Showdown.

England

Eine vorzeitige Qualifikation von England in Qualifikationsgruppe K ist da schon wahrscheinlicher. Zentral ist dabei das Heimspiel Serbiens gegen Albanien am kommenden Samstag. Würde dieses Unentschieden enden und England kommende Woche dem Pflichtsieg in Lettland einfahren, dann wären die Three Lions faktisch nicht mehr einzuholen. Aber auch wenn das nicht eintritt, steht die Tuchel-Elf nach fünf Siegen in fünf Spielen und einer makellosen Tordifferenz von 13:0 bestens da.