VIDEO: Marko Arnautovic trifft erstmals seit November
Nach rund zwei Monaten Wartezeit darf ÖFB-Star Marko Arnautovic wieder über einen Pflichtspiel-Treffer für Roter Stern Belgard jubeln. Beim 3:0-Erfolg des serbischen Topklubs gegen den Tabellenvierten Zeleznicar Pancevo erzielt der 36-Jährige sein drittes Ligator.
Schon nach 29 Spielminuten besorgt Arnautovic den Treffer zur 1:0-Führung. Nach einem Eckball können die Gastgeber den Ball nicht richtig klären, über Belgrad-Innenverteidiger Milos Veljkovic landet der Ball beim ÖFB-Legionär, der sich das Tor nicht nehmen lässt. Schon in der 11. Spielminute hatte Arnautovic bereits die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Pancevo-Schlussmann Popovic.
Das Tor im Video (ab Minute 1:00)
Händel wird eingewechselt
Roter Stern ist das klar bessere Team, hat 60 Prozent Ballbesitz und kommt insgesamt zu 27 Schüssen. In der 59. Spielminute belohnen sich die Gäste für die Überlegenheit mit dem 2:0. Über Owusu landet der Ball von dem rechten Flügel bei Arnautovic im Strafraum, der mit der Hacke auf den 17-Jährigen Vasilije Kostov ablegt. Der Abschluss des Serben wird noch von einem Abwehrspieler geblockt und landet im Tor. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzt erneut Kostov, der dabei von einem Tohuwabohu im gegnerischen Strafraum profitiert.
Durch den Sieg bleibt Roter Stern mit einer Ausbeute von 54 Zählern Tabellenführer, hat weiterhin einen Punkt Vorsprung auf Verfolger und Rivale Partizan.
ÖFB-Flirt Tomas Händel kommt elf Minuten vor Spielende in die Partie und ersetzt Ex-Milan-Kicker Rade Krunic im zentralen Mittelfeld.
EL-Playoff und Derby stehen bevor
Nach zuletzt drei Spielen ohne Einsatz wird Arnautovic in der Partie als Solo-Sturmspitze in einem 4-2-3-1-System aufgeboten, ist gut ins Spiel eingebunden. Der Österreicher kreiert bis zu seiner Auswechslung in Minute 70 fünf Chancen – die meisten des Spiels -, gibt zwei Torschüsse ab und bringt 95 Prozent seiner Pässe an den Mann. Dazu liefert er eben einen Treffer und einen Assist.
Damit befindet sich der 36-Jährige rechtzeitig zur heißen Phase der Saison wieder in Form: Schon am 19. Februar findet das Hinspiel im Europa-League-Playoff bei OSC Lille statt. Anschließend kommt es zum „Ewigen Derby“ gegen Partizan, ehe man den französischen Klub zum Rückspiel in Belgrad fordert.
