Kaufoption vorhanden: Bleibt Gregoritsch auch nach dem Sommer in Augsburg?
Im Winter kehrte ÖFB-Teamspieler Michael Gregoritsch auf Leihbasis zum FC Augsburg zurück. Nun könnte ihm bei den Fuggerstädtern ein Verbleib über den Sommer hinaus winken – der FCA verfügt nämlich über eine Kaufoption.
Nach seinem enttäuschenden Wechsel zum dänischen Erstligisten Brøndby IF im Sommer 2025 kehrte Michael Gregoritsch im vergangenen Jänner in die Deutsche Bundesliga zurück und schloss sich seinem Ex-Klub FC Augsburg an. Bei den Fuggerstädtern sollte er die Lücke im Sturmzentrum schließen – eine Aufgabe, die der 74-fache österreichische Nationalspieler bisher erfolgreich erfüllt hat.
„Hat Argumente auf seiner Seite“
In 16 Ligaspielen gelangen Gregoritsch sechs Tore und drei Assists. Zuletzt glänzte er beim 3:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach mit einem Doppelpack. Unter Cheftrainer Manuel Baum ist der 32-Jährige im Sturmzentrum gesetzt. Sowohl bei Baum als auch bei Gregoritsch ist die Zukunft in Augsburg über die laufende Saison hinaus allerdings noch offen. Der Leihvertrag des Steirers endet nämlich im Sommer.
Die Chancen auf einen Verbleib stehen jedoch gut. Augsburg-Geschäftsführer Michael Ströll bestätigte gegenüber „Sky“ kürzlich, dass der FCA über eine Kaufoption verfüge: „Wir warten diese Saison ab. Wir haben eine Möglichkeit, die Option zu ziehen. Die läuft bis Ende Mai oder Mitte Juni. Danach wollen wir uns mit Gregerl in Ruhe zusammensetzen, einige Dinge besprechen und dann eine Entscheidung treffen. Aber aktuell hat er die Argumente vollständig auf seiner Seite, und wir sind sehr zufrieden mit ihm““
Laut der „Augsburger Allgemeinen“ soll die Kaufoption bei 500.000 Euro liegen.
Entscheidung wohl vor der Weltmeisterschaft
Eine Entscheidung über die Zukunft des Österreichers dürfte der Klub aller Voraussicht nach noch vor der Mitte Juni beginnenden Weltmeisterschaft treffen. Dort wird Gregoritsch zum Kader von Teamchef Ralf Rangnick zählen, auch wenn die offizielle Bestätigung des finalen WM-Kaders noch aussteht.
Erst im Sommer 2025 hatte Gregoritsch den SC Freiburg und die Deutsche Bundesliga verlassen und war zu Brøndby IF gewechselt. In Dänemark konnte sich der Angreifer allerdings nicht dauerhaft durchsetzen, verlor zwischenzeitlich seinen Stammplatz und kehrte nach nur 14 Pflichtspielen – mit drei Toren und einem Assist – wieder nach Deutschland zum FC Augsburg zurück.
