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Sensationstransfer: Felix Bacher wechselt zu Olympique Lyon

Felix Bacher hat den nächsten großen Schritt seiner Karriere geschafft. Der 25-jährige Österreicher wechselt von GD Estoril Praia zu Olympique Lyon und unterschreibt beim französischen Traditionsklub einen Vertrag bis Sommer 2031. Die Ablöse beträgt laut Klubangaben 4,3 Millionen Euro, zusätzlich können noch bis zu 800.000 Euro an Boni fällig werden.

Bemerkenswerter Aufstieg in Portugal

Für Bacher ist der Wechsel nach Lyon der vorläufige Höhepunkt einer bemerkenswerten Entwicklung. Der Innenverteidiger war im Sommer 2024 von der WSG Tirol nach Portugal gewechselt und etablierte sich bei Estoril schnell als Fixpunkt. In zwei Jahren absolvierte er für den Klub 58 Pflichtspiele und erzielte vier Tore. Besonders auffällig: In der vergangenen Ligasaison verpasste Bacher keine einzige Partie und entwickelte sich zum Abwehrchef.

Lyon beschreibt den 190cm großen Verteidiger als modernen, kraftvollen und athletischen Innenverteidiger, der auf beiden Positionen in der Abwehrzentrale spielen kann. Genau dieses Profil war für „OL“ entscheidend.

Über Tirol und Freiburg nach oben

Bachers Weg verlief nicht geradlinig. Der gebürtige Osttiroler wurde in Österreich ausgebildet und kam über den FC Wacker Innsbruck in den Profifußball. Schon als 18-Jähriger rückte er dort in den Erwachsenenbereich auf. Danach wechselte er nach Deutschland zur zweiten Mannschaft des SC Freiburg, ehe er 2021 nach Österreich zurückkehrte und sich der WSG Tirol anschloss.

In Wattens absolvierte Bacher drei volle Saisonen und kam auf 85 Spiele. Dort reifte er vom jungen Verteidiger zu einem verlässlichen Bundesliga-Spieler, der 2024 schließlich einen eher ungewöhnlichen Schritt ins Ausland wagte.

„Großer Moment“ für Bacher

In Lyon wird Bacher nun Teil eines ambitionierten Umbaus. Bei den Franzosen ist er der sechste Neuzugang des Sommers und Lyon setzt damit weiter auf entwicklungsfähige Spieler aus interessanten Märkten. Bacher selbst sprach von einem „großen Moment“ für sich und seine Familie. Er sei „ambitioniert, wolle Verantwortung zu übernehmen und auf dem Platz 100 Prozent zu geben“.

Für Österreichs Fußball ist der Transfer ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr Umwege über kleinere internationale Ligen Karrierewege beschleunigen können.

[ Artikelbild mit KI generiert ]