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Nach Aus in Turin: Valentino Lazaro hat einen neuen Klub gefunden

Ex-ÖFB-Teamspieler Valentino Lazaro hat einen neuen Klub gefunden. Der 30-jährige Steirer setzt seine Karriere in den Vereinigten Arabischen Emiraten fort und schließt sich Al-Ain an. Nach dem Auslaufen seines Vertrags beim italienischen Erstligisten FC Turin Ende Juni wagt der 36-fache ÖFB-Teamspieler damit erstmals den Schritt außerhalb Europas.

Bei Al-Ain wird Lazaro Teamkollege des ÖFB-U21-Teamspielers Adis Jasic. Mit dem 23-Jährigen könnte der Außenbahnspieler auch um einen Stammplatz konkurrieren, da der frühere Wolfsberger den Großteil seiner Karriere als Rechtsverteidiger oder im rechten Mittelfeld absolvierte.

„Durch mein Gespräch mit dem Trainer habe ich mir ein klares Bild vom Arbeitsklima innerhalb der Mannschaft gemacht, und ich weiß ganz genau, wer Al-Ain ist und welche Erwartungen die Fans haben – und ich verspreche ihnen, dass ich mich voll und ganz einsetzen werde“, sagte Lazaro nach seiner Unterschrift. 

Al-Ain zählt zu den erfolgreichsten Vereinen Asiens. Der Klub gewann bislang 15 nationale Meisterschaften und sicherte sich zudem zweimal den Titel in der AFC Champions League. Auch in der vergangenen Saison krönte sich Al-Ain mit 68 Punkten zum Meister, hatte dabei zehn Punkte Vorsprung auf Verfolger Al-Ahli Dubai.

Meiste Spiele für FC Turin

Mit dem Ende seines Vertrags am 30. Juni verabschiedete sich Lazaro nach drei Jahren vom FC Turin. Für keinen anderen Verein absolvierte der Steirer mehr Pflichtspiele als für „Il Toro“. Insgesamt kam er auf 131 Einsätze, in der vergangenen Saison gehörte er mit 35 Pflichtspielen noch zum Stammpersonal und wurde im 3-5-2-System sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt.

Mit dem Wechsel nach Al-Ain schlägt Lazaro das achte Kapitel seiner Profikarriere im sechsten Land auf. Vor seinem Engagement in den Vereinigten Arabischen Emiraten spielte der Steirer neben dem FC Turin auch für Red Bull Salzburg, Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach, Benfica Lissabon, Newcastle United und Inter Mailand.