Österreichische Bundesliga

Bundesliga – 23. Spieltag: Salzburg zieht davon, Admira neuer Dritter

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Vor dem Beginn der fünf Bundesliga-Spiele gab es eine Schweigeminute. Bundesliga-Präsident Hans Rinner erlag am Freitag einer Krebserkrankung. Zum Sportlichen: Red Bull Salzburg konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen und liegt jetzt sieben Punkte vor dem SK Sturm Graz. Der Serienmeister konnte sich zuhause gegen den SKN St. Pölten durchsetzen, während die „Blackies“ wieder nicht gewinnen konnten. Im Spitzenspiel zwischen den SK Rapid Wien und den Grazern gab es keinen Sieger. Zum Rekordmeister aufschließen konnte der LASK, der sein Heimspiel gegen den SCR Altach  gewann. Neuer Tabellendritter ist der FC Admira Wacker Mödling, der sich beim WAC durchsetzte. Der FK Austria Wien verliert das Spiel beim SV Mattersburg und den Anschluss an die internationalen Plätze.

Was in den Partien des 23. Spieltags passiert ist, lest ihr in unserem Check der österreichischen Bundesliga.

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[nextpage title=“Rapid – Sturm“]

SK Rapid Wien – SK Sturm Graz 1:1 (0:1)

Tore: Boli Bolingoli-Mbombo (88.) bzw. Thorsten Röcher (Deni Alar, 20.)
Allianz Stadion, Wien – Zuschauer: 20.200

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Das Spitzenspiel war gleichzeitig der Auftakt zur 23. Bundesliga-Runde. Die erste große Torchance im Spiel hatte Rapid nach sieben Minuten: Ein Schuss von [spielerprofil spieler=“Thomas Murg“] ging an die Stange, [spielerprofil spieler=“Philipp Schobesberger“] staubte ab, stand aber im Abseits. Nur zwei Minuten später hatte die Gastmannschaft, durch [spielerprofil spieler=“Deni Alar“], die Gelegenheit auf einen Treffer. Der Ex-Rapidler scheiterte aber an Tormann [spielerprofil spieler=“Richard Strebinger“]. In der 20. Minute gingen die Grazer in Führung: Nach einem Doppelpass mit Alar erzielte [spielerprofil spieler=“Thorsten Röcher“] das 1:0. Es war das erste Tor der „Blackies“ nach 342 torlosen Minuten. [spielerprofil spieler=“Stefan Hierländer“] hatte die Chance auf das 2:0. Der 27-Jährige rannte alleine auf Strebinger zu, sein Abspiel landete aber im Aus (28.). Vor der Pause hatte Schobesberger die Gelegenheit zum Ausgleich, scheiterte aber an [spielerprofil spieler=“Jörg Siebenhandl“] (31.).

Ein Schuss aus der eigenen Hälfte von [spielerprofil spieler=“Sandi Lovric“] sorgte in der 65. Minute für Gefahr, der Ball ging aber knapp über das Tor. Erst in der Schlussphase konnte Rapid richtig für Gefahr sorgen. Ein Distanzschuss von Tamas Szanto ging an die Latte (82.), einen Schuss aus der Drehung von Joelinton parierte Siebenhandl (86.). In der 88. Minute fiel der Ausgleich: Boli Bolingoli bekam den Ball knapp außerhalb des Strafraums, sein Schuss landete im Kreuzeck. Die letzte Chance im Spiel hatte [spielerprofil spieler=“Peter Zulj“] in der 95. Minute, seinen Schuss aus elf Metern klärte Strebinger allerdings glänzend.

Beide Teams warten im Frühjahr noch auf einen Sieg, Rapid hat nächsten Samstag wieder ein Heimspiel und trifft auf den LASK (18:30 Uhr). Sturm Graz empfängt am Sonntag Meister Red Bull Salzburg zum Spitzenspiel der 24. Runde (16:30 Uhr).

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[nextpage title=“Mattersburg – Austria“]

SV Mattersburg – FK Austria Wien 2:1 (1:1)

Tore: Smail Prevljak (Alois Höller, 3.; Julius Ertthaler, 88.) bzw. Lucas Venuto (Raphael Holzhauser, 38.)
Pappelstadion, Mattersburg – Zuschauer: 3.600

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Schon nach drei Minuten fiel das erste Tor: Über [spielerprofil spieler=“Alois Höller“] kam das Spielgerät zu Smail Pevljak, der sich gegen Mohammed Kadiri durchsetzen konnte und schoss den Ball ins lange Eck. Nach einer Ecke von [spielerprofil spieler=“Raphael Holzhauser“] hatte Kadiri die Ausgleichschance für die Veilchen, [spielerprofil spieler=“Markus Kuster“] konnte aber parieren (9.). Die Austria brauchte Zeit um ins Spiel zu kommen, erst nach zwanzig Minuten wurden die Veilchen gefährlicher. Nach einer Ecke der Mattersburger konterten die Wiener, den Steilpass von [spielerprofil spieler=“Kevin Friesenbichler“] zu Lucas Venuto konnte Kuster abfangen (21.). In der 25. Minute sprintete Prevljak in Richtung Tor und konnte von Ruan nur durch ein Foul gestoppt werden. Schiedsrichter Alexander Harkam zeigte dem Innenverteidiger die Gelbe Karte, aus seiner Sicht war es kein Torraub. Acht Minuten später stand der Unparteiische wieder im Mittelpunkt: Prevljak foulte Friesenbichler im Strafraum, einen Elfmeter gab es aber nicht. In der 38 Minute konnte die Austria ausgleichen: Holzhauser bediente Venuto, der hatte etwas Ballglück und traf zum 1:1.

Gleich nach der Pause hätten die Mattersburger wieder in Führung gehen müssen: Einen Rückpass von Kadiri kann [spielerprofil spieler=“Markus Pink“] aufnehmen, dieser umkurvt Austria-Schlussmann [spielerprofil spieler=“Patrick Pentz“], sein Schuss ging aber über das Tor (46.). In der zweiten Halbzeit tat sich weniger als in der ersten: [spielerprofil spieler=“Tarkan Serbest“] setzte zweimal Friesenbichler in Szene, der aber beide Chancen vergab. So waren es die Mattersburger, die den Siegtreffer erzielten: Der eingewechselte Julius Ertthaler spielte im Strafraum quer zu Prevljak, der seinen zweiten Treffer des Spiels erzielte (88.). Pentz verhinderte eine Minute später den Triplepack des 22-Jährigen.

In der Tabelle tauschen Mattersburg und Austria Wien die Plätze. Die Burgenländer liegen jetzt auf dem sechsten Platz. Nächsten Samstag müssen die Mattersburger zum SCR Altach (18:30 Uhr), die Veilchen spielen bereits um 16:00 Uhr in der Südstadt gegen die Admira.

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[nextpage title=“WAC – Admira“]

Wolfsberger AC – Admira Wacker Mödling 1:3 (0:2)

Tore: Dever Orgill (Florian Flecker, 90.+3) bzw. Sasa Kalajdzic (Marin Jakolis, 4.), Marin Jakolis (Lukas Grozurek, 45.+1), Stephan Zwierschitz (Lukas Grozurek, 87.)
Lavanttal-Arena, Wolfsberg – Zuschauer: 2.287

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Nach vier Minuten ging die Admira in Führung: [spielerprofil spieler=“Sasa Kalajdzic“] traf nach Vorarbeit von Marin Jakolis. In der 20. Minute hatten die Niederösterreicher die Gelegenheit auf den zweiten Treffer, [spielerprofil spieler=“Lukas Grozurek“] scheiterte aber an [spielerprofil spieler=“Alexander Kofler“]. Trotz der vergebenen Chance ging die Admira mit einem 2:0 in die Pause: Grozurek flankte auf Jakolis, der per Volley ins Tor traf (45.+1). Offensiv brachte der WAC wenig zustande, den ersten Torschuss gab es erst in der 60. Minute: Beim Schuss von Sasa Jovanovic hatte Admira-Tormann [spielerprofil spieler=“Manuel Kuttin“] aber keine Probleme. Es folgte die stärkste Phase der Kärtner, ein Tor gelang ihnen aber nicht. [spielerprofil spieler=“Stephan Zwierschitz „] erzielte in der 87. Minute, nach einer Ecke, das 3:0 für die Admira. In der 93. Minute gelang dem WAC doch noch ein Treffer, Dever Orgill war der Torschütze.

Die Admira klettert in der Tabelle auf den dritten Platz, der WAC bleibt Neunter. Die Niederösterreicher empfangen nächsten Samstag den FK Austria Wien (16:30 Uhr), die Wolfsberger spielen beim SKN St. Pölten (18:30 Uhr).

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[nextpage title=“LASK – Altach“]

LASK – SCR Altach 2:0 (0:0)

Tore: Gernot Trauner (51.), Mergim Berisha (Rene Gartler, 90.)
TGW Arena, Pasching – Zuschauer: 3.893

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In der ersten Halbzeit waren Chancen Mangelware: [spielerprofil spieler=“Christian Gebauer“] (11.) und [spielerprofil spieler=“Bernhard Janeczek“] (44.) hatten die besten Möglichkeiten für die Altacher. Die gefährlichste Chance im ersten Durchgang hatte der LASK in der 29. Minute: [spielerprofil spieler=“Martin Kobras“] ließ einen Schuss von Samuel Tetteh abprallen, beim Nachschuss von Joao Victor parierte er dann glänzend. Das erste Tor fiel erst in der zweiten Halbzeit: [spielerprofil spieler=“Gernot Trauner „] traf mit einem Volley aus 20 Metern genau ins Eck (51.). Danach hatte der LASK einige Chancen auf ein weiteres Tor. Tetteh (61.), [spielerprofil spieler=“Philpp Wiesinger“] (68.) und Mergim Berisha (81.) konnten ihre Chancen allerdings nicht nutzen. Berisha kam dann doch noch zu seinem Treffer. In der 90. Minute traf er zum 2:0-Endstand.

Der LASK bleibt in der Tabelle auf dem fünften Platz (punktgleich mit Rapid), die Altacher bleiben auf dem achten Rang. Die Linzer müssen nächsten Samstag zum SK Rapid Wien (18:30 Uhr). Zeitgleich empfängt der SCR Altach den SV Mattersburg.

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[nextpage title=“Salzburg – St. Pölten“]

FC Red Bull Salzburg – SKN St. Pölten 4:0 (1:0)

Tore: Hannes Wolf  (Foulelfmeter, 24.), Fredrik Gulbrandsen (Andreas Ulmer, 67.), Jérôme Onguéné  (Andreas Ulmer, 75), Munas Dabbur (Foulelfmeter, 90.+2)
Red Bull Arena, Wals-Siezenheim – Zuschauer: 4.273

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Von Beginn an dominierte Salzburg das Spiel – auch im Schongang. Frederik Gulbrandsen hatte die erste Chance des Spiels, sein Kopfball verfehlte das Tor nur knapp. Takumi Minamino (9.) und Duje Celeta-Car (16.) hatten ebenfalls gute Möglichkeiten für den Serienmeister. In der 24. Minute verlor Luan den Ball im Strafraum an [spielerprofil spieler=“Patrick Farkas“] und konnte sich nur mit einem Foul helfen: Den Elfmeter verwandelte [spielerprofil spieler=“Hannes Wolf“] zur verdienten Führung. Die beste Chance auf ein Tor in der ersten Halbzeit hatten die St. Pöltner in der 44. Minute, der Schuss von David Atanga ging aber vorbei.

Nach der Pause gingen es die Salzburger etwas ruhiger an. Erst Mitte der zweiten Hälfte erhöhten die Mozartstädter. Nach Ballverlust von [spielerprofil spieler=“Sandro Ingolitsch“] landet der Ball über Munas Dabbur bei [spielerprofil spieler=“Andreas Ulmer“], dessen flache Hereingabe verwertete Gulbrandsen (67.). [spielerprofil spieler=“Daniel Schütz“] hatte in der 71. Minute die beste Chance auf den Anschlusstreffer, seinen Schuss konnte Salzburg-Torhüter Alexander Walke festhalten. Nach einer Ecke von Ulmer köpfte Jérôme Onguéné den Ball zum 3:0 ein. Ein verwandelter Foulelfmeter von Dabbur sorgte für den 4:0-Endstand (92.).

Salzburg konnte seinen Vorsprung in der Tabelle auf sieben Punkte ausbauen. Nächsten Sonntag geht es für die Mozartstädter zum Tabellenzweiten Sturm Graz (16:30 Uhr), bereits am Donnerstag treffen die Bullen im Sechzehntelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League auf Real Sociedad (21:05 Uhr). Der SKN St. Pölten empfängt am Samstag den WAC (18:30 Uhr).

 

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