Österreichische Bundesliga

Österreichische Bundesliga – 30. Runde: Rapid klarer Sieger im Wiener Derby, Sturm und Salzburg gewinnen deutlich

[nextpage title=“30. Spieltag“]

Der SK Rapid Wien konnte gegen den FK Austria Wien einen deutlichen Sieg im 326. Wiener Derby feiern. Klare Siege gab es auch für den SK Sturm Graz und Red Bull Salzburg. Die Steirer siegten mit 3:0 gegen den SV Mattersburg, die Salzburger mit 6:2 bei Admira Wacker Mödling. Aufsteiger LASK darf nach einem Sieg gegen den SKN St. Pölten weiter vom einem internationalen Startplatz träumen. Im Kellerduell besiegte der SCR Altach den Wolfsberger AC.

Was in den Partien des 30. Spieltags genau passiert ist, lest ihr in unserem Check der österreichischen Bundesliga.

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[nextpage title=“STURM – MATTERSBURG“]

SK Sturm Graz – SV Mattersburg 3:0 (2:0)

Tore: Deni Alar (28., 34.), Emeka Eze (57.)
Merkur-Arena, Graz – Zuschauer: 8.378
SR: Julian Weinberger

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In der 13. Minute hatte der SK Sturm Graz die erste Chance des Spiels. Nach Vorarbeit von Emeka Eze scheiterte [spielerprofil spieler=“Deni Alar“] an [spielerprofil spieler=“Markus Kuster“]. Drei Minuten später ging ein Seitfallzieher von [spielerprofil spieler=“Dario Maresic“] knapp neben den Kasten der Mattersburger. Ein Befreiungsschlag von [spielerprofil spieler=“Fabian Koch“] leitete dann den Führungstreffer ein. Ein weiter Abschlag des 28-Jährigen landete bei [spielerprofil spieler=“Jakob Jantscher“], der sich im Strafraum gegen [spielerprofil spieler=“Alois Höller“] durchsetzen konnte. Die Vorlage des Mittelfeldspielers verwertete Alar, der Kuster aus wenigen Metern keine Chance ließ (28.). Im Gegenzug prüfte [spielerprofil spieler=“Manuel Seidl“] Sturm-Schlussmann [spielerprofil spieler=“Jörg Siebenhandl“], der den Schuss aber parieren konnte. Einen Einwurf der Steirer konnten die Gäste aus Mattersburg nicht gut verteidigten, den Schuss von [spielerprofil spieler=“Thorsten Röcher“] und den Nachschuss von Eze konnte Kuster parieren beim Abstauber von Alar war der Mattersburg-Tormann dann chancenlos (34.).

Nach der Pause hatte [spielerprofil spieler=“Markus Pink“] die Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, verpasste aber eine Hereingabe von [spielerprofil spieler=“Andreas Gruber“] knapp (48.). In der 53. Minute wurde Smail Prevljak von Maresic an der Strafraumgrenze gefoult, Schiedsrichter Julian Weinberger ließ aber weiterspielen. Kurze Zeit später erzielten die Grazer den schönsten Treffer des Spiels. Einen weiten Abschlag von Siebenhandl nahm Eze geschickt mit und schoss aus 39 Metern den Ball ins Tor (57.). Bright Edomwonyi hätte die Führung erhöhen können, scheiterte aber an Kuster und [spielerprofil spieler=“Michael Novak „].

Sturm Graz bleibt weiterhin auf Platz zwei der Tabelle und muss nächsten Samstag zum WAC (16:00 Uhr). Der SV Mattersburg behält Rang sieben, nächsten Spieltag empfangen die Burgenländer den SKN St. Pölten (Samstag, 18:30 Uhr).

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[nextpage title=“ALTACH – WAC“]

SCR Altach – Wolfsberger AC 2:1 (1:1)

Tore: Yusuf Otubanjo (33.), Adrian Grbic (47.) bzw. Dever Orgill (20.)
Cashpoint-Arena, Altach – Zuschauer: 3.827
SR: Harald Lechner

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Im Altacher Schnabelholz fand das Kellerduell der 30. Runde statt – Der Tabellenachte aus dem Ländle empfing den Tabellenneunten aus dem Kärntner Lavanttal.

Für beide Vereine galt es, eine Negativserie zu beenden: Während die Rheindörfler weiterhin auf den ersten Heimsieg im Jahr 2018 warteten, hofften die Wolfsberger auf den ersten Punktgewinn seit Mitte Februar, nachdem sie zuletzt sieben Niederlagen in Folge einstecken mussten.

Eine knappe Viertelstunde war gespielt, als vom Gästeteam ein erster Warnschuss abgegeben wurde. Sasa Jovanovic scheiterte in der 13. Minute mit einem Schuss aus der Distanz an Altach-Goalie [spielerprofil spieler=“Martin Kobras“]. Nur knappe sieben Minuten später fiel der erste Treffer – Nach einem Freistoß von [spielerprofil spieler=“Daniel Offenbacher“] netzte Derer Orgill per Kopf ein und sorgte für großen Jubel bei den wenigen Gästefans im Stadion.

Der auffälligste Spieler der Vorarlberger, Yusuf Otubanjo, verarbeitete den Schock des Gegentreffers schnell und zeigte zwei gute Ballaktionen in kürzester Zeit. Zuerst wurde ein Schuss von ihm nur noch schwer durch eine tolle Parade von WAC-Schlussmann [spielerprofil spieler=“Christian Dobnik“] an die Stange gelenkt, in Minute 33 landete der Ball dann aber im Tor. [spielerprofil spieler=“Christian Gebauer“] spulte ein tolles Dribbling an der rechten Seitenauslinie ab, bevor er den Ball zu Otubanjo im Strafraum auflegte, welcher dann zum 1:1 ausglich.

In der zweiten Hälfte ging es direkt munter weiter! Nur knappe zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Hausherren wieder anschreiben. Nach einem klaren Foul von Igor Júlio an [spielerprofil spieler=“Stefan Nutz“] im Mittelfeld trat [spielerprofil spieler=“Adrian Grbic“], welcher auch im U21-Nationalteam spielt, zum Freistoß aus 28 Metern Entfernung an und versenkte diesen eiskalt im Netz.

Im weiteren Verlauf der Partie gab es noch zwei weitere nennenswerte Möglichkeiten: Zuerst scheiterte Otubanjo wieder an Torhüter Dobnik, kurz bevor Issiaka Ouedraogo einen Schuss aus guter Position über den Kasten setzte (53./55.).

Der SCR Altach steht weiterhin auf Platz 8 der Tabelle, hält bei 34 Punkten und ist nächsten Samstag bei Red Bull Salzburg zu Gast (18:30 Uhr). Der WAC steht mit seinen 20 Punkten auf Rang 9 und empfängt nächste Woche den SK Sturm Graz (Samstag, 16:00 Uhr).

Dieser Spielbericht wurde von Maximilian Werner verfasst.

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[nextpage title=“ST. PÖLTEN – LASK“]

SKN St. Pölten – Linzer ASK 1:3 (0:0)

Tore: Sandro Ingolitsch (86.) bzw. Peter Michorl (57.), Joao Victor (61.), Samuel Tetteh (63.)
NV-Arena, St. Pölten – Zuschauer: 2.956
SR: Alexander Harkam

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Nach einem Patzer von St. Pölten-Tormann [spielerprofil spieler=“Christoph Riegler“] hatte Joao Victor früh die Gelegenheit auf den ersten Treffer der Partie, doch der Lupfer des Brasilianers ging knapp über das Tor (6.). Chancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware, die Partie fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. Einen Kopfball von [spielerprofil spieler=“Gernot Trauner“] konnte Riegler glänzend parieren (39.).

Nach Wiederbeginn verhinderten LASK-Schlussmann [spielerprofil spieler=“Pavao Pervan“] und die Latte einen Kopfballtreffer von Luan (54.). Wenige Minuten sahen die knapp 3.000 Zuschauer in der NV-Arena den ersten Treffer. Samuel Tetteh passte auf [spielerprofil spieler=“Peter Michorl „], der den Ball aus 25 Metern ins Tor schoss. Kurz danach foulte David Atanga [spielerprofil spieler=“Christian Ramsebner“] im Strafraum, den Elfmeter verwandelte Joao Victor. Erneut dauerte es nur wenige Minuten bis zum nächsten Treffer. Riegler reagierte bei Schüssen von Michorl und [spielerprofil spieler=“Philipp Wiesinger“] glänzend, beim Abstauber von Tetteh blieb der Tormann aber ohne Abwehrchance. Der LASK schaffte es innerhalb von sechs Minuten drei Tore zu schießen. Kurz vor Spielende erzielte [spielerprofil spieler=“Sandro Ingolitsch“] den Ehrentreffer und sein erstes Bundesligator (86.).

Der LASK hält den vierten Platz und empfängt am Samstag den FK Austria Wien (18:30 Uhr). Der Tabellenletzte St. Pölten spielt zeitgleich beim SV Mattersburg.

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[nextpage title=“AUSTRIA – RAPID“]

FK Austria Wien – SK Rapid Wien 0:4 (0:2)

Tore: Stefan Schwab (8.), Thomas Murg (42.), Philipp Schobesberger (51.), Giorgi Kvilitaia (73.)
Ernst-Happel-Stadion, Wien – Zuschauer: 11.267
SR: Gerhard Grobelnik

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Nach einem Heber von [spielerprofil spieler=“Louis Schaub“] in den Strafraum rauschte [spielerprofil spieler=“Stefan Schwab“] heran und schoss den Ball ins Tor. Die Austria zeigte sich davon unbeeindruckt, ein Schuss von Felipe Pires verfehlte das Tor nur knapp (10.). Einen Freistoß von [spielerprofil spieler=“Thomas Salomon“] in der 18. Minute konnte [spielerprofil spieler=“Richard Strebinger“] parieren. Auf der Gegenseite hielt [spielerprofil spieler=“Patrick Pentz“] einen Kopfball von [spielerprofil spieler=“Philipp Schobesberger“]. Ibrahim Alhassan köpfte eine Hereingabe über das Tor (31.). Vor der Pause konnte Rapid erhöhen. Schobesberger bediente [spielerprofil spieler=“Thomas Murg“], der machte einen Haken nach innen und schoss den Ball ins Eck (42.).

Nach der Pause konnte Rapid die Führung weiter ausbauen. Ein sehenswerter Pass von Veton Berisha landete bei Schobesberger, der Pentz aussteigen ließ und zum 3:0 einschoss. Und die Hütteldorfer drückten weiter. Ein Querpass von Murg fand keinen Abnehmer, Schobesberger scheiterte an Pentz. Auf der anderen Seite rettete Strebinger vor [spielerprofil spieler=“Christoph Monschein“] (70.). In der 73. Minute machte Rapid den Deckel drauf, der eingewechselte Giorgi Kvilitaia schoss den Ball mit seinem ersten Ballkontakt ins Tor. Wenige Minuten später verfehlte ein Freistoß von [spielerprofil spieler=“Michael Madl“] den Kasten der Rapidler, ein Ehrentreffer blieb der Austria verwehrt. Die letzte Chance hatte Schaub, sein Schuss ging aber neben das Tor.

Leider gab es auch diesmal wieder Vorfälle, es kam zu drei Festnahmen und 20 Anzeigen. Eine Fotografien wurde von einer leeren Rauchbombe am Kopf getroffen. Der Kurier berichtet von einem fünf Zentimeter langen Cut. Der Gegenstand wurde von einem „Fan“ des FK Austria Wien geworfen.

Rapid Wien bleibt auf dem dritten Rang und empfängt am Sonntag die Admira (16:30 Uhr). Der FAK musste die zweite deutliche Niederlage unter Trainer Thomas Letsch hinnehmen, am Samstag müssen die Veilchen zum LASK (18:30 Uhr).

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[nextpage title=“ADMIRA – SALZBURG“]

Admira Wacker Mödling – Red Bull Salzburg 2:6 (1:3)

Tore: Patrick Schmidt (33., 90.+2) bzw. Fredrik Gulbrandsen (3., 57.), Hannes Wolf (22.), Enock Mwepu (36.), Munas Dabbur (60., 82.)
BSFZ-Arena, Maria Enzersdorf – Zuschauer: 2.800
SR: Christian-Petru Ciochirca

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Bereits nach drei Minuten fiel das erste Tor. Fredrik Gulbrandsen wurde von Enock Mwepu in Szene gesetzt und der Norweger erzielte seinen achten Saisontreffer. In der 22. Minute lag der Ball erneut im Tor der Hausherren. [spielerprofil spieler=“Hannes Wolf“] ließ, nach einem Doppelpass mit [spielerprofil spieler=“Xaver Schlager“], Admira-Schlussmann [spielerprofil spieler=“Andreas Leitner“] keine Abwehrchance. Auf der Gegenseite hatte Cican Stankovic bei einem Schuss von Alexander Merkel keine Probleme. Den Anschlusstreffer erzielte [spielerprofil spieler=“Patrick Schmidt“] in der 33. Minute, der Stürmer der Admira traf per Kopf. Noch vor der Pause konnten die Salzburger den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Eine Flanke von Munas Dabbur nahm Mwepu volley und schoss das Spielgerät ins Tor. Für den Spieler aus Sambia war es der erste Bundesligatreffer.

Nach der Pause versuchte die Admira noch einmal heranzukommen, eine Flanke von [spielerprofil spieler=“Jonathan Scherzer“] fand aber keinen Abnehmer. Wenige Minuten nach dieser Aktion erzielten die Salzburger ihren vierten Treffer des Tages. Gulbrandsen wurde von Schlager bedient, setzte sich gegen [spielerprofil spieler=“Fabio Strauss“] durch und versenkte den Ball im Tor. Ein Kopfball von Dabbur sorgte für den fünften Treffer, [spielerprofil spieler=“Stefan Lainer“] lieferte die Vorlage (60.). In der 82. Minute erzielte der Israeli einen Doppelpack, der Stürmer machte seinen 19. Saisontreffer in der Liga. Wenige Minuten zuvor vergab Dabbur noch einen Elfmeter, den Leitner parieren konnte. In der Nachspielzeit kam die Admira noch zu einem Treffer, Schmidt schoss in der 92. Minute seinen zweiten Treffer des Tages.

Salzburg bleibt weiter souveräner Tabellenführer, nächsten Samstag empfangen die Mozartstädter den SCR Altach (18:30 Uhr). Die Admira behält Platz fünf, verliert aber den Anschluss im Kampf um die internationalen Plätze. Am Sonntag müssen die Niederösterreicher zum SK Rapid Wien (16:30 Uhr).

HIGHLIGHTS: Admira – Red Bull Salzburg.

 

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