Das sind Österreichs neue Nachwuchs-Legionäre im Juli 2025
Die Transferzeit läuft zwar offiziell erst seit einer Woche, aber sowohl im Mai und Juni, als auch in dieser Woche gab es bereits einige Übertritte von jungen, österreichischen Talenten ins Ausland. Wir fassen zusammen, welche ÖFB-Talente bis dato neu im Ausland sind.
Amar Selimovic (16) – FC Augsburg U17
Der erst 16-jährige Offensivallrounder wechselte aus der Akademie von Red Bull Salzburg nach Augsburg und soll dort zunächst in der U17 Fuß fassen. Selimovic kam für die U19-Mannschaft der Salzburger bereits auf 17 Einsätze, traf achtmal. Der ÖFB-U16-Nationalspieler ist ein etatmäßiger Linksaußen, kann aber auch als Mittelstürmer, Zehner und sogar etwas tiefer auf der Achterposition eingesetzt werden.
Luca Mijatovic (16) – 1. FC Köln U17
Durchaus spannend könnte auch das Deutschland-Engagement von U16-Teamstürmer Luca Mijatovic werden. In besagter Juniorenauswahl traf er zwar noch nicht für Österreich, aber für die U16-Mannschaft der Austria-Akademie kam er in 22 Spielen auf 17 Tore, weshalb er nun vom 1. FC Köln abgeworben wurde. Der 16-Jährige ist im Sturmzentrum zu Hause, kann aber auch als Rechtsaußen eingesetzt werden.
Oliver Sorg (17) – FC Augsburg II
Ende Juli wird Oliver Sorg erst seinen 18. Geburtstag feiern, aber für die Nachwuchsteams des FC Augsburg ist das einstige Sturm-Nachwuchstalent nicht mehr eingeplant. Der Linksverteidiger unterzeichnete vorerst einen Einjahresvertrag in Augsburg und soll gleich in der bayrischen Regionalliga für den FC Augsburg II auflaufen.
Konstantin Schopp (19) – FSV Mainz 05
Ebenfalls eine schnelle Entwicklung traut man Markus Schopps Sohn Konstantin zu. Der 195cm große Innenverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, wechselte ablösefrei nach Mainz und unterschrieb gleich bis Sommer 2029. Der U21-Nationalspieler wird wohl auch das Trainingslager bereits mit der Kampfmannschaft absolvieren. Dennoch ist vorerst anzunehmen, dass auch er seine ersten Schritte in Deutschland in der zweiten Mannschaft der Mainzer in der Regionalliga machen wird.
Jannik Robatsch (20) – FC St. Pauli
Noch schneller könnte es bei Jannik Robatsch gehen. Für den Klagenfurt-Innenverteidiger bezahlte St. Pauli sogar eine Ablöse in Höhe von 400.000 Euro und nach immerhin bereits 41 Einsätzen in der österreichischen Bundesliga ist anzunehmen, dass der 20-Jährige heuer bereits fix zum Kader der „Ersten“ der Kiezkicker zählen wird. Zuvor hatte der gebürtige Villacher auch schon das Interesse von Borussia Mönchengladbach geweckt.
David Heindl (21) – FC Bayern München II
Dass österreichische Innenverteidiger in Deutschland derzeit besonders gefragt sind, zeigt auch das Beispiel David Heindl. Der seit zwei Wochen 21-Jährige unterzeichnete zuletzt einen Dreijahresvertrag bei den Bayern, wo er in der zweiten Mannschaft eingeplant ist. Der vierfache U21-Teamspieler aus Bruck an der Mur bestritt 91 Pflichtspiele für den Kapfenberger SV und erzielte dabei für einen Innenverteidiger starke zwölf Tore und drei Assists.
Nico Helbock (20) – FV Illertissen
Neu in der bayrischen Regionalliga ist außerdem der Vorarlberger Mittelstürmer Nico Helbock. Der ehemalige Akademiekicker spielte im Nachwuchs bereits in der Schweiz für den FC St. Gallen und beim Liechtensteiner Serien-Cupsieger FC Vaduz. Mit Illertissen schloss er sich nun einem Dauergast in Deutschlands vierter Spielklasse in der Bayern-Staffel an.
Mücahit Ibrahimoglu (20) – Konyaspor
Auch in der Türkei gibt es einen neuen Legionär mit reichlich Nachwuchsteamerfahrung beim ÖFB: Mücahit Ibrahimoglu folgte seinem Bruder Melih zu Konyaspor und unterschrieb dort einen Dreijahresvertrag. Der defensive Mittelfeldspieler, der zuletzt fast 13 Jahre im Rapid-Nachwuchs kickte, bringt den Hütteldorfern sogar knapp 170.000 Euro und eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15% ein. Sein knapp vier Jahre älterer Bruder Melih, der auf derselben Position spielt, bestritt für Konya bereits 35 Spiele und erzielte je zwei Tore und Assists.
