VIDEO: Grbic liefert Assist bei Luzern-Remis gegen Servette Genf
Am 14. Spieltag verbucht ÖFB-Legionär Adrian Grbic seinen zehnten Scorerpunkt in der laufenden Saison. Zum Sieg reicht es für Luzern trotz zwischenzeitlicher Führung aber nicht.
Dabei erwischen die Gastgeber eigentlich einen Blitzstart. Schon in der zweiten Spielminute trifft von Moos zur 1:0-Führung. Der Sturmpartner des Ex-ÖFB-Teamspielers kommt infolge eines Konters an den Ball, setzt sich gegen einen Gegenspieler durch und schließt souverän ab.
Das 2:0 fällt nur sieben Minuten später: Grbic erhält im letzten Drittel den Ball und dribbelt zur Strafraummitte. Dann legt sich der 29-Jährige den Ball zwar etwas zu weit vor, kann aber noch im letzten Moment auf seinen im Strafraum einlaufenden Teamkollegen Di Giusto ablegen, der direkt abschließt und erhöht.
Im weiteren Verlauf sehen die rund 10.000 Zuseher in der Swissporarena ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In Minute 57 gelingt den Gästen durch ein Traumtor von Timothe Cognat aber der Anschlusstreffer, eine Viertelstunde fällt sogar der Ausgleich. Florian Aye trifft sehenswert per Lupfer zum 2:2, das gleichzeitig auch den Endstand markiert.
Der Assist im Video (ab Minute 0:43)
Grbic stellt Ausbeute der letzten Spielzeit ein
Grbic steht in der Partie 78 Minuten auf dem Feld, ehe für den 22-jährigen Schweizer Lars Villiger vom Feld muss. Abgesehen von seiner Torvorlage bleibt der Österreicher unauffällig: Er spielt 60 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler, gibt einen Torschuss ab und verzeichnet 33 Ballkontakte. Seine Zweikampfquote liegt bei rund 42 Prozent.
Der Assist ist sein erster in dieser Saison und zugleich sein insgesamt zehnter Scorerpunkt. Neunmal traf der neunfache Nationalspieler zuvor selbst. Damit stellt der 29-Jährige bereits seine Ausbeute der vergangenen Spielzeit ein, in der er ebenfalls neun Tore erzielte und eine weitere Vorlage lieferte.
In der Tabelle der Schweizer Super League liegt der FC Luzern nach 14 Partien und einer Ausbeute von 18 Zählern auf Platz sieben, also im Tabellenmittelfeld. Servette hat drei Punkte weniger auf dem Konto und ist Zehnter.
