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Wechselt Valentino Lazaro nach Saudi-Arabien?

Das Kapitel von Valentino Lazaro beim italienischen Erstligisten FC Turin nähert sich nach drei Jahren dem Ende.

Nach 131 Spielen im Trikot von „Il Toro“ – für keinen Klub stand der Österreicher öfter auf dem Feld – bahnt sich ein Abschied des 30-Jährigen aus Italien an. Sein Vertrag läuft mit Saisonende aus und wird Medienberichten zufolge nicht verlängert. In der abgelaufenen Spielzeit zählte Lazaro bei den Turinern zum Stammpersonal und kam in 35 Pflichtspielen zum Einsatz. Eingesetzt wurde er dabei in einem 3-5-2-System sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn. Dennoch wollen sich die Norditaliener auf der Position wohl verjüngen und sich von Lazaro trennen.

Lazaro soll für Wechsel nach Saudi-Arabien offen sein

Bereits seit Jänner wurde Lazaro deswegen mit verschiedensten Klubs in Verbindung gebracht – unter anderem wurde der Schienenspieler bei Union Berlin und Besiktas gehandelt – nun könnte es den 36-fachen ÖFB-Teamspieler aber nach Saudi-Arabien ziehen.

Wie Transferinsider Rudy Galetti vermeldet, soll Aufsteiger Al-Diraiyah konkretes Interesse an Lazaro zeigen. Der Klub aus dem gleichnamigen Vorort der Hauptstadt Riad soll seinen Kader für die kommende Saison in der höchsten Spielklasse des Landes stärken wollen und sich demnach intensiv um Verstärkungen bemühen. Laut Galetti soll Lazaro offen für einen Wechsel nach Saudi-Arabien sein – möglicherweise ist dies auch dem Umstand geschuldet, dass ein Comeback für das österreichische Nationalteam auch bei einem Verbleib in Europa unwahrscheinlich sein dürfte.

Sein letztes Länderspiel bestritt der 30-Jährige im Juni 2022. Im Februar 2025 gab er gegenüber „90minuten“ an, seit seiner Auswechslung gegen Dänemark „kein Wort mehr“ mit Teamchef Ralf Rangnick gesprochen zu haben. Auch bei Diskussionen um den diesjährigen WM-Kader spielte der Name des langjährigen Nationalspielers keine Rolle. Ein Transfer nach Saudi-Aabien könnte sich deshalb schon in den kommenden Wochen anbahnen: Mit Ablauf seines Vertrags in Turin am 30. Juni wäre der Steirer ablösefrei zu haben.

Erste Station außerhalb Europas

Für Lazaro wäre es sein achter Profiklub im fünften Land  – und die erste Station außerhalb Europas. In seiner Karriere kickte der Österreicher neben dem FC Turin und den beiden deutschen Bundesligisten Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach im Ausland noch für Newcastle United, Inter Mailand und Benfica Lissabon.

Ausgebildet wurde Lazaro in der Nachwuchsabteilung des GAK, ehe er 2011 in den Nachwuchs des FC Red Bull Salzburg wechselte. Dort feierte er im November 2012 sein Bundesligadebüt. Insgesamt bestritt Lazaro 121 Pflichtspiele für die Mozartstädter, die er 2017 gen Deutschland verließ.