Affengruber vor Premier-League-Wechsel zu Crystal Palace?
David Affengruber könnte den Elche CF unmittelbar vor Ende der Transferperiode verlassen und in die englische Premier League wechseln. Crystal Palace arbeitet an einer Verpflichtung des 25-jährigen ÖFB-Teamverteidigers. Zuvor hatte Affengruber ein Angebot des englischen Zweitligisten Southampton abgelehnt.
Nach Informationen von „Radio Marca Elche“ wollte Southampton rund zehn Millionen Euro für Affengruber bezahlen, während Elche zwölf Millionen fordert. Crystal Palace stieg erst danach konkret in den Poker ein. Eine Einigung gibt es noch nicht, aufgrund des englischen Deadline Days muss nun allerdings schnell eine Entscheidung fallen. Affengrubers Vertrag in Spanien läuft nur noch bis Sommer 2027. Elche versuchte deshalb zuletzt auch, den Innenverteidiger längerfristig zu binden.
Affengruber überzeugte nach Aufstieg auch in LaLiga
Der ehemalige Sturm-Verteidiger wechselte im Sommer 2024 ablösefrei nach Elche und war auf Anhieb Stammspieler. In seiner ersten Saison absolvierte er 40 Zweitligapartien und stieg mit den Spaniern in LaLiga auf. Auch eine Etage höher behauptete sich der Niederösterreicher nahezu problemlos.
In der vergangenen Saison kam Affengruber auf 36 LaLiga-Einsätze, 33 davon von Beginn an. Dabei sammelte er fast 3.000 Einsatzminuten, erzielte ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor. Auch in der neuen Saison stand er in allen drei Ligapartien über die volle Distanz auf dem Platz.
Palace sucht weiterhin Verstärkung für die Abwehr
Sportlich wäre Crystal Palace ein nachvollziehbarer nächster Schritt. Der Klub verlor bereits im Jänner Marc Guéhi an Manchester City und im Sommer auch Maxence Lacroix. Mit Axel Disasi wurde zwar bereits ein neuer Innenverteidiger von Chelsea ausgeliehen, dennoch suchte Palace zuletzt weiter nach zusätzlicher Qualität für die Defensive.
Trainer Pierre Sage setzt bevorzugt auf eine Dreierkette. Affengrubers Ruhe im Aufbau, seine gute Spieleröffnung und seine Erfahrung aus einer ballbesitzorientierten Elche-Mannschaft könnten deshalb gut in das Anforderungsprofil passen. Hinzu kommt die Europa League, durch die Palace zusätzliche Kaderbreite benötigt.
Für Affengruber wäre der Wechsel nach zwei Jahren in Spanien der nächste große Karriereschritt. Ob er tatsächlich zustande kommt, dürfte sich bereits in den kommenden Stunden entscheiden.
