Österreichische Bundesliga

Ehemalige Nachwuchshoffnungen – gelandet in der österreichischen Bundesliga

[nextpage title=“Ehemalige ÖFB-Hoffnungen“]

Vor ein paar Jahren haben einige österreichische Nachwuchsspieler im Ausland gespielt und waren die Hoffnung für die Fußballzukunft des ÖFB. Doch die Entwicklung blieb bei ihnen stecken und so mussten diese nach Österreich zurückkehren. Jetzt spielen sie in der heimischen Bundesliga. Einige sind wieder in den Fokus gerückt, für die anderen ist der Zug aber abgefahren. Wir haben uns die zehn interessantesten Spieler angesehen. Das Ranking geht nach dem Versprechen, das sie damals geben konnten, und nach dem aktuellen Stand der Entwicklung.

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[nextpage title=“Platz 10″]

[spielerprofil spieler=“Dieter Elsneg“]

Der gebürtige Steirer wechselte im Alter von 18 Jahren gemeinsam mit [spielerprofil spieler=“Robert Gucher“] vom Grazer AK aus der Regionalliga Mitte nach Italien in die Serie B zu Frosinone Calcio. Von 2008 bis 2011 stand der heute 26-Jährige beim letztjährigen Serie-A-Absteiger unter Vertrag. Zum Schluss wurde der offensive Mittelfeldspieler jedoch zu Sampdoria Genua sowie dem Kapfenberger SV weiterverliehen. Für Sampdoria spielte er in der U19-Mannschaft, die Steirer verpflichteten Elsneg nach der Leihsaison für weitere zwei Jahre. Mit dem KSV kam er sogar auf 70 Bundesliga-Spiele. Nach einer Saison beim SV Grödig verpflichtete ihn die SV Ried, bei der der zwölffache U21-Nationalspieler zurzeit engagiert ist. Ein Tor in der Serie B und 26 in der österreichischen Bundesliga hat Elsneg vorzuweisen.

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[nextpage title=“Platz 9″]

[spielerprofil spieler=“Srdjan Spiridonovic“]

Der 23-Jährige verließ im Sommer 2014 nach fünf Jahren die Austria Wien, um ebenfalls in der Serie B Fuß zu fassen. Sein neuer Verein hieß Vicenza Calcio. Mit nur acht Spielen und einem Assist in der Herbstsaison 2014/15 konnte der Offensivspieler die Italiener jedoch nicht überzeugen. Vicenza verlieh den gebürtigen Wiener eine Liga weiter unten zum ACR Messina. Aber auch dort wurde Spiridonovic nicht glücklich und zählte in der zweiten Hälfte der Frühjahrssaison nicht einmal mehr zum Kader der Sizilianer. Nach nur einem Jahr war das ‚Abenteuer Italien‘ für ihn wieder vorbei. Im Sommer 2015 verpflichtete dann Admira Wacker Mödling den vierfachen U21-Teamspieler. Dort konnte er sich gleich zum Stammspieler etablieren und trug mit sechs Toren sowie vier Assists seinen Teil zur Europacup-Qualifikation nach der letzten Saison bei.

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[nextpage title=“Platz 8″]

[spielerprofil spieler=“Clemens Walch“]

Der Tiroler wechselte im Sommer 2008 von den Red Bull Juniors zur zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Nach zwei Saisonen bei den Schwaben, für die er sogar zwei Bundesliga-Spiele absolvierte, kam der Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern. Für die Rheinland-Pfälzer absolvierte der rechte Mittelfeldspieler in eineinhalb Saisonen insgesamt 17 Spiele in der Bundesliga. Nach einem weiteren Halbjahr bei Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga kehrte Walch Deutschland den Rücken und wechselte im Sommer 2012 zur SV Ried. Bei den ‚Wikingern‘ ist der vierfache U20-Teamkicker immer noch aktiv und hat in 111 Bundesliga-Matches 18 Tore sowie 16 Assists beigesteuert. Seit seiner Verpflichtung war er immer Stammspieler bei den Innviertlern.

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[nextpage title=“Platz 7″]

[spielerprofil spieler=“Toni Vastic“]

Der Sohn von Fußballlegende [spielerprofil spieler=“Ivica Vastic“] begann recht vielversprechend und wechselte im Juli 2009 von der Linzer Akademie zum U18-Team der Blackburn Rovers nach England. Nach zwei Saisonen in der Reserve League schlug sogar der FC Bayern München zu und verpflichtete den gebürtigen Wiener für das zweite Team in der Regionalliga. In der ersten Saison war Vastic mit fünf Treffern in 18 Spielen ganz gut unterwegs. In der zweiten Saison kam er jedoch nur zu ganz wenigen Einsätzen, woraufhin während der Winterpause der Wechsel zur SV Ried in die österreichische Bundesliga folgte. Nach zweieinhalb Jahren und 45 Bundesliga-Einsätzen wechselte der zehnfache U21-Teamspieler zur Admira und hat seitdem mit vielen Verletzungen zu kämpfen.

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[nextpage title=“Platz 6″]

[spielerprofil spieler=“Richard Strebinger“]

Bereits mit 15 Jahren verließ der Schlussmann Österreich und wechselte im Juli 2008 von der St. Pöltener Akademie zum Hertha BSC. In Berlin durchlief der heute 23-Jährige die U17, die U19 bis hin zur zweiten Kampfmannschaft. Im Sommer 2012 folgte dann der Wechsel zum SV Werder Bremen, für den er in den nächsten zweieinhalb Saisonen ebenfalls bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga aktiv war. In der Saison 2014/15 gelangen ihm sogar zwei Bundesliga-Einsätze für die Norddeutschen. Nach einer Leihe bei Jahn Regensburg im Frühjahr 2015 nahm der SK Rapid Wien den Niederösterreicher im letzten Sommer unter Vertrag. Strebinger gelang es sich zum Einsertormann hinauf zu arbeiten. Auf 30 Bundesliga- und sechs Europa-League-Spiele kommt er für die Grün-Weißen bis dato.

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[nextpage title=“Platz 5″]

[spielerprofil spieler=“Philipp Prosenik“]

Der Wiener kam bereits mit 16 Jahren zu einem Spitzenverein. Im Sommer 2009 verpflichtete ihn der FC Chelsea vom zweiten Team des SK Rapid. Bei den Londonern kam Prosenik zu Einsätzen in der Reserve League. Nach zweieinhalb Jahren folgte dann der Wechsel nach Italien zum AC Milan. Die ‚Rossoneri‘ setzten Prosenik auf den U19-Kader. Einmal saß er sogar auf der Bank während eines Serie-A-Matches. Im Juli 2013 war er dann drei Monate lang ohne Verein, ehe ihn Rapid unter Vertrag nahm. In der ersten Saison kickte der Mittelstürmer für die zweite Mannschaft in der Regionalliga. Seit der Saison 2014/15 kam er dann vermehrt in der Bundesliga zum Einsatz. Heuer verliehen ihn die Grün-Weißen zum Wolfsberger AC, bei denen er im Moment Stammspieler ist. Insgesamt zwölf Tore in 50 Bundesliga-Partien hat der Sohn vom ehemaligen ÖFB-Teamspieler Christian Prosenik derzeit zu Buche stehen.

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[nextpage title=“Platz 4″]

[spielerprofil spieler=“Kevin Friesenbichler“]

Auch der Steirer erweckte Hoffnungen auf eine große Karriere, als er mit erst 16 Jahren von der Admira-Akademie zur U19 des FC Bayern München wechselte. Zweieinhalb Jahre später stieg der Mittelstürmer sogar in die zweite Mannschaft der deutschen Rekordmeisters auf, für die er in der Saison 2013/14 in 22 Spielen starke 15 Tore erzielte. Am Ende der Saison verließ der Linksfuß die Münchner Richtung Portugal zur zweiten Mannschaft von Benfica Lissabon. Bei den Portugiesen wurde der 23-Jährige jedoch immer weiterverliehen. Zunächst für ein Jahr nach Polen zu Lechia Gdansk und danach zur Austria Wien. Nach einer Saison mit etlichen Einsätzen hat er sich heuer in die Startelf der ‚Veilchen‘ gekämpft und für diese insgesamt 15 Tore in 51 Spielen erzielt. Bei Benfica besitzt er noch einen Vertrag bis zum Ende dieser Saison.

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[nextpage title=“Platz 3″]

[spielerprofil spieler=“Christoph Knasmüllner“]

Der 24-Jährige wechselte im Jahr 2008 ebenfalls mit 16 Jahren von der Austria zu Bayern München. Über die U17- und die U19-Mannschaft gelang ihm in der Winterpause 2010 der Sprung zur zweiten Münchner Kampfmannschaft, für die der frühere U19-Teamspieler etliche Spiele in der 3. Liga absolvierte. Daraufhin verpflichtete ihn Inter Mailand im Jänner 2011 für die eigene U19-Mannschaft in der Primavera B. Nach nur einem halben Jahr brach er jedoch wieder seine Zelte in Italien ab und wechselte zum FC Ingolstadt. Bei den ‚Schanzern‘ pendelte Knasmüllner in seinen drei Jahren zwischen der Regionalliga Bayern und der 2. Bundesliga. Zu Beginn der Saison 2014/15 erfolgte dann die Rückkehr nach Österreich zur Admira, bei denen sich der offensive Mittelfeldspieler mit insgesamt 47 Bundesliga-Spielen zur Stammkraft etabliert hat.

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[nextpage title=“Platz 2″]

[spielerprofil spieler=“Raphael Holzhauser“]

Für den Mittelfeldspieler ging es ebenfalls mit 16 Jahren von der Rapid-Akademie nach Deutschland zum VfB Stuttgart. Nach nur einem Jahr gelang ihm der Sprung zum zweiten Team der Schwaben, für die der 28-fache U21-Nationalkicker in zwei Saisonen 60 Partien absolvierte. Daraufhin gelang ihm mit erst 19 Jahren der Aufstieg zur Kampfmannschaft (mit 21 Bundesliga-Einsätzen in einer Saison). Am Ende der Saison folgte dann eine einjährige Leihe zum Bundesliga-Konkurrenten FC Augsburg, bei dem er 16 Mal zum Einsatz kam. Eine Verletzung warf ihn jedoch aus der Bahn. In Deutschland konnte der Mittelfeldspieler nicht mehr Fuß fassen und wechselte im Jänner 2015 zur Austria. Bei den Favoritnern stieg Holzhauser gleich zu einem wichtigen Spieler auf und gehört seitdem mit insgesamt 60 Bundesliga-Partien zum absoluten Stamm.

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[nextpage title=“Platz 1″]

[spielerprofil spieler=“Lukas Spendlhofer“]

Der Innenverteidiger verließ im Jänner 2011 die Akademie in St. Pölten und wechselte mit 17 Jahren zu Inter Mailand. Dort konnte sich der Rechtsfuß aber von der U19 nicht weiter nach oben kämpfen, kam aber dennoch zu einem 13-minütigen Einsatz in der Serie A. Im Sommer 2013 verlieh ihn Inter für eine Saison an Varese SSD in die Serie B. Nach Leih-Ende gaben die Italiener den 18-fachen U21-Teamkicker für eine Saison an Sturm Graz erneut leihweise ab. Beim dreifachen österreichischen Meister stieg Spendlhofer gleich zum Stammspieler auf, woraufhin die Grazer ihm für drei Jahre einen Vertrag gaben. Seitdem ist er nicht nur Stammspieler (76 Spiele), sondern auch Leistungsträger und auch mitverantwortlich am derzeitigen Höhenflug des derzeitigen Tabellenführers in der österreichischen Bundesliga.

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Edvin Gruber

Edvin GRUBER (Redaktionsleitung/Grafik/Fanwear-Design) Bei 12terMann seit: 07/2015 M: edvin.bufi@12terMann.at T: @ediman_b