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Ex-U21-Nationalspieler Lukas Wallner und Hannover 96 II steigen aus 3. Liga ab

Nach dem 36. Spieltag herrscht bei Lukas Wallner und der Zweitvertretung von Zweitligist Hannover 96 traurige Gewissheit: Der Abstieg in die viertklassige Regionalliga Nord ist fix.

So hat sich ÖFB-Legionär Lukas Wallner seine erste Saison in Deutschland wohl nicht vorgestellt. Der 22-Jährige, der im vergangenen Sommer vom FC Liefering zu Hannover 96 II gewechselt ist, muss mit den Niedersachsen den Abstieg in die viertklassige Regionalliga Nord hinnehmen. Das ist drei Runden vor Saisonende trotz eines eindrucksvollen 4:0-Erfolgs über Borussia Dortmund II – Wallner spielte durch – bereits fix. Auf das rettende Ufer fehlen bei einem Spiel in der Hinterhand schon zehn Punkte. Den direkten Wiederabstieg erlebte Hannover auf dem Sofa – weil Mitkonkurrent VfB Stuttgart II zuhause Alemannia Aachen mit 2:1 bezwang.

„Von Beginn an wussten wir, dass es mit dieser ganz jungen Mannschaft in dieser Liga extrem schwer wird. Das hat sich bewahrheitet. Und trotzdem haben wir eine Saison gespielt, die sich wirklich sehen lassen kann. Nun wollen wir die Drittliga-Saison noch bestmöglich beenden“, sagt Hannover-Geschäftsführer Marcus Mann zu dem Abstieg.

Auch Sandhausen und Patrick Greil müssen runter

Wallner gehörte bei dem Traditionsklub in dieser Saison meist zum Stammpersonal, der Innenverteidiger kam in 23 Saisonspielen zum Einsatz. Dabei erzielte der 22-Jährige drei Tore. Neben Wallner feierten in dieser Saison 22 Hannover-Spieler ihr Debüt im deutschen Profifußball.

Neben Hannover 96 II steigen auch die SpVgg Unterhaching sowie Patrick Greil und der SV Sandhausen ab. Die Sandhäuser verloren am 36. Spieltag mit 0:3 gegen Aufstiegskandidat Hansa Rostock, Ex-Rapidler Greil stand dabei nicht im Kader. Nach der neunten Niederlage in Folge ist das rettende Ufer für Sandhausen mit elf Punkten Rückstand nicht mehr zu erreichen.