Nach 1860-Abschied: Ex-WAC-Kicker Raphael Schifferl wechselt nach Norwegen
Raphael Schifferl hat nach mehrmonatiger Vereinssuche einen neuen Klub gefunden. Der 27-jährige ÖFB-Legionär wechselt nach seinem ablösefreien Abschied vom TSV 180 München nach Norwegen und schließt sich dem Zweitligisten FK Haugesund an.
Schifferl unterschreibt beim Klub von der Südwestküste Norwegens einen Vertrag bis zum Saisonende. Haugesund spielt aktuell um den Aufstieg in die höchste Spielklasse: Nach 21 Spieltagen liegt der Klub auf dem zweiten Tabellenplatz und ist punktegleich mit Spitzenreiter Kongsvinger IL. Im Gegensatz zur deutschen beziehungsweise österreichischen Fußball-Saison geht die Liga in Norwegen von April bis November.
Spielte zuletzt bei 1860 München
Schifferl war zuletzt zwei Jahre in Deutschland aktiv. 2023 wechselte der Kärntner leihweise vom Wolfsberger AC in den deutschen Profifußball und schloss sich zunächst der SpVgg Unterhaching an. Im Sommer 2024 folgte der Wechsel zum TSV 1860 München, für den er in den vergangenen beiden Saisonen auflief. Für die „Löwen“ absolvierte der 1,94 Meter große Abwehrspieler insgesamt 42 Pflichtspiele. Dabei erzielte er ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor. In der abgelaufenen Spielzeit kam Schifferl auf 20 Einsätze in der 3. Liga.
Sein Abschied aus München stand bereits vor dem späteren Zwangsabstieg von 1860 in die Regionalliga fest. Die Münchner hatten bereits im April bekanntgegeben, dass der auslaufende Vertrag des Innenverteidigers nicht verlängert wird. Auch Kapitän Jesper Verlaat und weitere Spieler mussten den Klub im Sommer verlassen.
Seit Juli war Schifferl damit ohne Verein. Nun hat der ehemalige WAC-Profi – für die Kärntner stand der ÖFB-Legionär in 25 Pflichtspielen auf dem Platz – eine neue Herausforderung gefunden. In Norwegen soll er beim aktuell aufstiegsambitionierten FK Haugesund für Stabilität in der Defensive sorgen. Sein Debüt könnte der Abwehrspieler bereits am heutigen Sonntag feiern – dann trifft der FK Haugesund auswärts auf Abstiegskandidat Moss FK. Für gewöhnlich tritt Schifferls neuer Klub in einer Viererkette auf, wodurch sich der Kärntner am derzeitigen Stammduo Norbye/Molde vorbeikommen muss.
