Romano Schmid gelingt erster Scorerpunkt für Neo-Klub Frosinone
Im August wechselte ÖFB-Teamspieler Romano Schmid etwas überraschend vom SV Werder Bremen zum italienischen Aufsteiger Frosinone Calcio. Nun gelingt dem kreativen Mittelfeldspieler sein erster Scorerpunkt in der Serie A. Beim 1:1-Remis seines Klubs beim CFC Genua bereitet Schmid den frühen Führungstreffer vor. Die Hausherren können kurz nach Wiederanpfiff ausgleichen.
Schmid startet auch im vierten Ligaspiel und agiert im 4-2-3-1 des Aufsteigers auf der Zehn. Seit seinem Wechsel nach Italien stand der 26-Jährige in jedem Ligaspiel in der Startelf.
In einer zunächst von Genua dominierten Partie benötigt Frosinone etwas Zeit, um ins Spiel zu finden – geht in der 14. Minute aber etwas überraschend in Führung. Schmid treibt den Ball durch das Zentrum und legt im richtigen Moment auf den in den Strafraum einlaufenden Linksaußen Kvernadze ab. Der Georgier setzt sich gegen einen Gegenspieler durch und schiebt zum 1:0 ein.
Anschließend erhöht Genua den Druck auf den Ausgleich. Mehrmals kann sich Frosinone-Keeper Palmisani mit starken Paraden auszeichnen, unter anderem in der 22. Minute gegen Ex-Roma-Kicker Tommaso Baldanzi.
Kurz vor der Halbzeit gipfeln die Offensivbemühungen der Gastgeber schließlich in einem Elfmeter. Ein Abschluss außerhalb des Strafraums trifft die Hand eines Frosinone-Spielers, woraufhin der Schiedsrichter auf Handelfmeter entscheidet. Mittelstürmer Colombo übernimmt die Verantwortung, setzt den fälligen Strafstoß jedoch neben den Pfosten.
Frosinone kassiert Ausgleich
Kurz nach dem Wiederanpfiff gelingt Genua schließlich der Ausgleich. Der Mexikaner Johan Vásquez trifft nach einer Ecke zum 1:1. Danach präsentiert sich allerdings Frosinone als etwas bessere Mannschaft, kreiert mehrere Chancen und kommt dem Sieg näher.
Der Gesamt-xG-Wert fällt mit 1,88 zu 1,93 knapp zugunsten von Frosinone aus. Dabei macht der verschossene Elfmeter der Hausherren rund 0,77 xG aus. Am Ende ist es auch Genua-Torhüter Justin Bijlow zu verdanken, dass die Gastgeber den Punkt über die Zeit retten. Der achtfache niederländische Nationalspieler hält sein Team mehrfach im Spiel. In der 87. Minute muss Genua zudem in Unterzahl weiterspielen, nachdem Torschütze Vásquez die Gelb-Rote Karte sieht.
Schmid steht insgesamt 71 Minuten auf dem Platz, ehe er für den Albaner Luis Hasa ausgewechselt wird. Der Österreicher bringt in dieser Zeit 79 Prozent seiner Pässe an den Mitspieler und kreiert mit seinem Assist eine Großchance. Ansonsten bleibt Schmid offensiv eher unauffällig, kommt auf 40 Ballkontakte und ist auch mit einigen Defensivaufgaben beschäftigt.
Grillitsch fehlt im Frosinone-Aufgebot
Florian Grillitsch fehlt hingegen im Kader des Aufsteigers. Seit seinem Wechsel nach Frosinone kommt der ÖFB-Teamspieler bislang erst auf einen Serie-A-Einsatz. Beim 3:0-Heimsieg gegen die Fiorentina am 30. August wurde er acht Minuten vor dem Ende eingewechselt.
Nach vier Pflichtspielen kann Frosinone bislang auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken. Der Aufsteiger rangiert derzeit auf dem achten Tabellenplatz.
Nun wartet allerdings ein anspruchsvolles Programm: Am kommenden Wochenende empfängt Frosinone Champions-League-Teilnehmer Como, anschließend geht es in die mehrwöchige Länderspielpause. Danach warten mit der SSC Neapel auswärts und Sassuolo zuhause zwei weitere schwierige Aufgaben, ehe Atalanta Bergamo auf den Aufsteiger wartet.
