ÖFB-Legionär David Nemeth fällt wohl lange aus
Der deutsche Bundesligist FC St. Pauli muss wohl für lange Zeit auf ÖFB-Legionär David Nemeth verzichten. Wie die Hamburger vermelden, musste sich der Innenverteidiger am 3. September einer Operation an den Adduktoren unterziehen. Über die Ausfallzeit machte der Klub keine Angaben. Deutsche Medien schreiben von einer mehrmonatigen Ausfalldauer.
Die Verletzung zog sich Nemeth im Training nach dem ersten Pokalspiel zu, seitdem kam er nicht mehr zum Einsatz. Nun entschieden sich der Österreicher, die medizinische Abteilung sowie die sportlich Verantwortlichen beim FC St. Pauli für die operative Behandlung, um die Stabilität der Sehne langfristig zu verbessern.
Im August noch Pokalheld
In dieser Saison bestritt der 24-Jährige bisher lediglich eine Partie – in der Auftaktrunde des DFB-Pokals gegen Eintracht Norderstedt stand Nemeth 120 Minuten auf dem Platz und spielte als linker Halbraumverteidiger in einer Dreier- respektive Fünferkette. Im anschließenden Elfmeterschießen verwandelte der gebürtige Burgenländer den entscheidenden Elfmeter und schoss St. Pauli in die nächste Runde.
Für den Bundesligisten bedeutet die Verletzung des ehemaligen U21-Nationalspielers einen herben Rückschlag. In der vergangenen Spielzeit mauserte sich Nemeth nach einem schwierigen Start zum Stammspieler und trug maßgeblich zum sicheren Klassenerhalt und der zweitbesten Defensive der Liga bei. Insgesamt kam er auf 26 Pflichtspieleinsätze, zwei davon im DFB-Pokal.
„Er ist ein Kämpfer, und ich bin davon überzeugt, dass er noch stärker zurückkommen wird“, sagte Cheftrainer Alexander Blessin zu dem Ausfall seines Abwehrspielers. Nemeth fiel bei den Hamburgern bereits in der Vergangenheit monatelang aus. In seiner ersten Saison verpasste er 28 Partien. Erst wegen eines Muskelfaserrisses, dann wegen einer Schambeinentzündung.
