ÖFB-Teamspieler Stefan Posch vor Wechsel nach Mainz
Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch steht unmittelbar vor einer Rückkehr in die deutsche Bundesliga. Der Abwehrspieler, der sowohl im Abwehrzentrum als auch auf der rechten Abwehrseite eingesetzt werden kann, absolviert bereits heute den Medizincheck beim 1. FSV Mainz 05.
Der 1. FSV Mainz 05 befindet sich mitten im Abstiegskampf und sucht eine Verstärkung für die Defensive, die man nun mit dem österreichischen Nationalspieler Stefan Posch gefunden haben könnte. Die Mainzer konnte sich im Rennen um den Defensivspieler gegen weitere Bundesliga-Interessenten durchsetzen, da sowohl der 1. FC Köln als auch der FC Augsburg Interesse an Posch hatten.
Der Wechsel nach Mainz eröffnet Posch die Möglichkeit, wieder konstant Einsatzminuten zu sammeln. Seine laufende Leihe bei Como 1907 entwickelte sich nämlich nicht wie erhofft: Unter Trainer Cesc Fàbregas kam der 49-fache ÖFB-Teamspieler nur unregelmäßig zum Zug und blieb zumeist in einer Nebenrolle. Er kam zwar in dieser Saison immerhin 14 Mal in der Serie A zum Einsatz, kam aber meist nur als Ersatzspieler auf den Platz und absolvierte nur 384 Spielminuten. Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2026 braucht der österreichische Nationalspieler mehr Spielpraxis, die er nun bei den abstiegsbedrohten Mainzern erhalten soll.
Posch bringt viel Erfahrung zu seinem neuen Klub mit. Für die TSG Hoffenheim 1899 absolvierte er 126 Pflichtspiele, davon 109 in der deutschen Bundesliga. Auch in der Serie A steht der 49-fache Nationalspieler bei 85 Einsätze, wobei er bei seiner Zeit in Bologna auch in der Offensive ein Faktor war und sieben Treffer und vier Assists beisteuerte.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Posch beim 1. FSV Mainz 05 auf seinen Nationalteam-Kollegen Phillipp Mwene treffen wird, der allerdings aktuell an einer Muskelverletzung laboriert. Dennoch dürfte dies auch die Akklimatisierung erleichtern. Mit dem Ex-WAC-Spieler Nikolas Veratschnig steht ein weiterer Österreicher im Kader der Mainzer, der es in dieser Saison auf 388 Spielminuten in der Bundesliga brachte.
