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Adrian Grbic erzielt siebtes Saisontor für den FC Luzern

Nach sechs Ligaspielen ohne Treffer trägt sich ÖFB-Legionär Adrian Grbic beim 3:3-Remis seines Klubs FC Luzern gegen den FC Sion wieder in die Torschützenliste ein. Der 29-Jährige stellt in der 61. Spielminute zwischenzeitlich auf 3:1 – und ebnet seinem Team damit vermeintlich den Weg zum Sieg. Schon zuvor ist er maßgeblich an einem Treffer beteiligt: In der 23. Minute zieht der Angreifer von der linken Seite in den Strafraum und bringt den Ball flach und scharf zur Mitte. Sion-Abwehrspieler Sow lenkt den Ball daraufhin ins eigene Netz, Luzern geht mit 2:0 in Führung.

Trotz einer Roten Karte kämpfen sich die Gäste aber zurück, verkürzen durch Boteli (80.) erst auf 2:3 und gleichen durch Chipperfield spät in der Partie sogar noch aus (90.). Dadurch verpassen Grbic & Co. den zweiten Sieg in Folge. Am vergangenen Spieltag setzte man ein deutliches Ausrufezeichen, indem man den amtierenden Meister FC Basel mit 2:1 bezwang.

Siebtes Tor in dieser Saison

Gegen Sion startet Grbic – wie bereits gegen Basel – in einem 4-4-2-System neben dem Schweizer Lars Villiger als zweiter Stürmer. Der 29-Jährige, der neun Spiele für das österreichische Nationalteam bestritten hat, kommt dabei auf 26 Ballkontakte, sieben davon im gegnerischen Strafraum.

Dazu kreiert er eine Chance und gibt zwei Torschüsse ab – einer davon der Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1, bei dem Gbric nach einem schönen langen Ball der Abwehr enteilt und Sion-Schlussmann Racioppi überwindet. In der Partie steht der ÖFB-Legionär 86 Minuten auf dem Platz, den Ausgleichstreffer erlebt er von der Bank aus.

In der Tabelle liegt der FC Luzern nach dem unglücklichen Remis mit einer Ausbeute von zwölf Zählern auf dem siebten Tabellenplatz. Auf Tabellenführer FC Thun fehlen vier Punkte. In acht Ligaspielen kommt Grbic nun auf drei Tore. Dazu kommen vier Treffer im Schweizer Pokal. Damit ist er vor dem portugiesischen U20-Nationalspieler Lucas Ferreira der torgefährlichste Angreifer seines Teams.