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David Affengruber weckt Interesse von drei spanischen Topklubs

Auch wenn seine Mannschaft am vergangenen Wochenende die erste Niederlage in der neuen LaLiga-Saison hinnehmen musste, blieben die starken Leistungen des ehemaligen Sturm-Profis David Affengruber in der Innenverteidigung des FC Elche nicht unerkannt. Der 24-Jährige soll mittlerweile auf der Liste von drei echten spanischen Top-Klubs stehen.

Affengruber wechselte im August 2024 ablösefrei von Sturm in Spaniens zweite Leistungsklasse und viele Beobachter konstatierten, dass sich der Abwehrspieler mit seinem Transfer zu Elche womöglich ein wenig verspekuliert hat. Im Nachhinein wird aber sichtbar, dass der 185cm große Innenverteidiger damit alles richtig gemacht hat.

Abwehrstütze in Elche

Schon in der Aufstiegssaison war Affengruber eine absolute Stütze in der Defensive seines Klubs und brachte es auf 42 Pflichtspiele, in denen er ein Tor und zwei Assists beisteuerte. Noch überzeugender agierte er allerdings in der ersten spanischen Liga. In sechs von acht Spielen spielte er in der Innenverteidigung durch, beim 1:1 in Osasuna eine Halbzeit lang und auch zuletzt gegen Alaves stand er in der Startelf, wurde bei der 1:3-Niederlage – der ersten in der aktuellen Saison – allerdings nach 79 Minuten mit glatt Rot vom Platz gestellt.

Klopft Simeone an?

Interesse bei größeren Klubs weckt Affengruber aber dessen ungeachtet. Wie der Transferexperte Ekrem Konur wissen will, soll Affengruber eines der begehrtesten Targets von Atletico Madrids Trainer Diego Simeone sein. Das berichtet der Experte auf seiner Twitter/X-Page. Schon im Winter sei man gewillt, die Defensive weiter zu verstärken.

Konkurrenz könnten die Madrilenen dabei aber aus Sevilla bekommen. Sowohl der FC Sevilla als auch Lokalrivale Betis haben Affengruber ebenfalls auf ihre Listen geschrieben. Gegen alle drei Teams spielte Affengruber in der laufenden Saison bereits als Innenverteidiger durch und der Underdog aus Elche holte jeweils ein Unentschieden.

Sevilla-Interesse nicht erstmalig

Sevilla soll sich bereits im Sommer 2024, bevor Affengruber zu Elche wechselte, für den spielstarken Niederösterreicher interessiert haben. Auch Espanyol Barcelona galt damals als möglicher neuer Verein des zweifachen österreichischen Meisters. Zu dieser Zeit kamen auch Gerüchte über das Interesse des FC Turin, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen, Sheffield Wednesday und Standard Lüttich auf.

Rangnick sieht genau hin

Klar ist, dass Affengruber seine persönliche Lage in den letzten 15 Monaten deutlich verbessern konnte und über kurz oder lang wohl auch von Teamchef Ralf Rangnick nicht übersehen werden kann. Nach acht Runden steht der FC Elche in La Liga sensationell auf dem siebten Platz. Die ganz großen Spiele, etwa gegen das Führungstrio, bestehend aus Real Madrid, Barcelona und Villarreal, stehen dem Team allerdings noch bevor.

Noch keine Teameinberufung

Auf internationaler Ebene bestritt Affengruber sechs Länderspiele für Österreichs U21-Nationalmannschaft und zuvor acht Spiele für die U19. In den Kader des A-Nationalteams wurde er bis dato noch nicht einberufen.