Ex-GAK-Trainer heuert in Polen an
Rund ein Jahr nach seinem Aus beim Grazer AK hat der österreichische Cheftrainer Rene Poms eine neue Aufgabe gefunden. Der 50-jährige Steirer wird Trainer in Polen und übernimmt dort den Zweitligisten GKS Tychy. Seine Aufgabe: den Klub vor dem Abstieg in die dritte Liga zu retten. Poms erhält einen Vertrag bis Saisonende.
Der Verein ist aktuell akut abstiegsgefährdet und liegt mit 14 Punkten am letzten Tabellenplatz. Auf das rettende Ufer fehlen Tychy bereits sechs Zähler. Poms folgt beim schlesischen Klub auf den ehemaligen BVB-Spieler Łukasz Piszczek. Dieser musste sein Amt nach nur acht Spielen wieder abgeben, in denen die Mannschaft lediglich zwei Punkte holte. Insgesamt wartet das Team bereits seit 18 Partien auf einen Sieg – der Klassenerhalt wird für Poms somit zur Herkulesaufgabe.
In Tychy trifft der Steirer auf einen Landsmann: Seit Sommer 2025 steht der Niederösterreicher Julian Keiblinger beim Klub unter Vertrag. Der Offensivspieler kommt in dieser Saison in 23 Einsätzen auf drei Tore und drei Assists und zählt damit zu den wenigen Lichtblicken beim Tabellenschlusslicht.
Rückkehr nach Polen
Für Poms, der als Cheftrainer bislang in Griechenland, Österreich und Kroatien tätig war, bedeutet der Wechsel nach Polen auch eine Rückkehr: Zwischen 2016 und 2018 arbeitete er bereits zwei Jahre lang als Co-Trainer von Nenad Bjelica bei Lech Posen in der höchsten polnischen Spielklasse.
Zuletzt stand Poms von Oktober 2024 bis März 2025 beim GAK in der österreichischen Bundesliga an der Seitenlinie, wurde nach zwölf Partien und einem Punkteschnitt von 1,0 jedoch vorzeitig entlassen.
