Ex-Rapid-Coach Damir Canadi nach fünf Niederlagen in Serie entlassen
Der österreichische Cheftrainer Damir Canadi ist wieder vereinslos. Seine Zeit beim zypriotischen Erstligisten EN Paralimniou endete am gestrigen Dienstag nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie und dem daraus resultierenden letzten Tabellenplatz in der ersten Liga Zyperns.
Zuletzt musste sich das Team, bei dem insgesamt vier ÖFB-Legionäre unter Vertrag stehen, mit 0:1 gegen Tabellenkonkurrent Omonia Aradippou geschlagen geben. In der Liga steht man nach fünf Spieltagen punktelos und mit einer Tordifferenz von 0:10 auf dem letzten Tabellenplatz.
„Dankbar für diese Gelegenheit“
„Nach genau einem Jahr trennen sich unsere Wege und Ziele. Ich möchte meinem Team und meinem Trainerstab für die intensive, aber für mich auch sehr lehrreiche Zusammenarbeit bei Enosis Paralimni danken“, schreibt der 55-Jährige auf „Instagram“ zu seinem Aus.
„Vielen Dank an alle Spieler, die mir Nachrichten über WhatsApp oder soziale Medien geschickt haben. Genau wegen dieser Momente und wegen des Respekts zwischen meinen Spielern und meinem Stab liebe ich meinen Beruf als Fußballtrainer so sehr und habe jeden Tag die Möglichkeit, meine Erfahrung an junge Spieler weiterzugeben. Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit in meinem Leben“, so Canadi, dessen Sohn Marcel ebenfalls bei Paralimniou spielt, weiter. Neben dem 27-Jährigen spielen auch Markus Kuster, Emanuel Sakic und Marco Krainz für den Klub aus Famagusta.
Fünfte Trainerstation im Ausland
Insgesamt stand Canadi bei 34 Partien an der Seitenlinie des Erstligisten, den er in der vergangenen Saison als Zwölfter zum Klassenerhalt führte. Sein Punkteschnitt im Amt der Zyprioten beträgt 1,12 Zähler.
Mit dem Aus auf der Mittelmeerinsel endet für Canadi seine fünfte Trainerstation im Ausland. Neben dem EN Paralimniou trainierte der 55-Jährige auch Atromitos Athen, den 1. FC Nürnberg, den kroatischen Klub HNK Sibenik sowie Velez Mostar aus Bosnien-Herzegowina.
