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Leihe geplatzt: Michael Gregoritsch wechselt nicht zum FC Basel

Eine Leihe von ÖFB-Teamspieler Michael Gregoritsch zum FC Basel ist vom Tisch. 

Wie „Sky“ berichtet, hat der Angreifer einen Wechsel vom dänischen Klub Brøndby IF zum Schweizer Meister abgelehnt. Der Stürmer soll sich mit dem Erstligisten schon in fortgeschrittenen Gesprächen befunden haben, den Schritt in die Super League nun aber doch nicht antreten. Über die Gründe für die Kehrtwende ist nichts bekannt. Ob Gregoritsch nun bei Brøndby bleibt, oder sich eine andere Tür öffnet, ist ebenfalls offen.

Die Kehrtwende kommt auch deswegen überraschend, weil der langjährige Bundesliga-Profi in Basel wohl mit einem Stammplatz rechnen hätte können. Der Meister befand sich händeringend auf der Suche nach einem neuen Mittelstürmer, Sommer-Neuzugang Moritz Broschinski enttäuschte völlig.

„Noch einmal vier Stürmertore werden in der Rückrunde sicher nicht reichen, um Meister zu werden. Da sind wir zu schwach und müssen etwas machen. Wir werden uns im Winter in der Offensive verstärken“, hatte Sportchef Daniel Stucki im Dezember angekündigt.

In Dänemark nur Ergänzungsspieler

Ein knappes halbes Jahr vor der Weltmeisterschaft ist die sportliche Situation des 31-Jährigen alles andere als ideal. Beim dänischen Klub Brøndby IF kommt bisher kaum über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus, sammelte nur 426 Spielminuten, in denen ihm drei Tore und eine Vorlage gelangen.

Gregoritsch hat sich den Dänen im Sommer 2025 abgeschlossen und dafür den SC Freiburg nach drei Jahren verlassen. Sein Vertrag in Kopenhagen, wo mit Patrick Pentz ein weiterer Österreicher unter Vertrag steht, läuft noch bis 2028.

Seinen Platz im WM-Kader von Ralf Rangnick hat Gregoritsch zwar so gut wie fix, welche Rolle der 72-fache Nationalspieler bei dem Großevent spielt, dürfte aber auch von seiner Einsatzzeit und Form in der Rückrunde abhängen. In der vergangenen WM-Qualifikation erzielte er vier Tore, darunter jenes, das im abschließenden und entscheidenden Spiel gegen Bosnien-Herzegowina den Ausschlag gab.