Neo-ÖFB-Torhüter Florian Wiegele verlängert bei Viktoria Pilsen
Am 27. März debütierte Florian Wiegele im Freundschaftsspiel gegen Ghana für das österreichische Nationalteam, darf sich nach einem guten Eindruck durchaus Chancen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ausrechnen. Nun gibt es für den 25-Jährigen einen weiteren Grund zum Jubeln: Wiegele unterschreibt bei seinem Verein Viktoria Pilsen ein neues Arbeitspapier und verlängert langfristig bis 2029. Das gab Viktoria Pilsen am Donnerstag bekannt.
Beim tschechischen Topklub etablierte sich Wiegele, der im Sommer 2024 vom DSV Leoben nach Pilsen wechselte, in dieser Saison als Stammtorhüter. Ab November 2025 verdrang er den mittlerweike nach Ostrau abgewanderten Stammtorhüter Martin Jedlicka aus der Startelf. In dieser Saison kommt Wiegele wettbewerbsübergreifend auf 24 Einsätze für die Pilsener – fünf davon in der UEFA Europa League. Mit seinen starken Leistungen spielte sich der Grazer auch ins Blickfeld von Ralf Rangnick.
„Bestätigt sein Potenzial“
„Florian arbeitet täglich hart an sich und bestätigt damit das Potenzial, mit dem er zum Verein kam. Meine Worte werden durch die Nominierung für die Nationalmannschaft bestätigt, die er sich redlich verdient hat. Die Unterzeichnung eines neuen Vertrags ist nun der nächste logische Schritt in unserer Zusammenarbeit“, so Pilsen-Sportdirektor Martin Vozabal über die Verlängerung mit dem ÖFB-Legionär.
„Ich mag Pilsen, es ist eine ruhige Stadt, in der ich mich sowohl privat als auch sportlich sehr wohlfühle. Jedes Spiel im Trikot von Viktoria ist ein großartiges Erlebnis für mich, vor unseren Fans zu spielen ist einfach fantastisch“, so Wiegele selbst, der im Frühjahr 2025 noch zum GAK ausgeliehen war.
In der tschechischen Chance Liga rangiert Viktoria Pilsen hinter den beiden Prager Klubs Slavia und Sparta auf Platz drei und hat sich damit bereits für die Meistergruppe qualifiziert. Der Rückstand auf Tabellenführer Slavia beträgt jedoch schon 18 Punkte.
Dennoch bestehen weiterhin gute Chancen auf die Qualifikation für das internationale Geschäft. In dieser Saison nahm der Klub an der Ligaphase der Europa League teil, wo erst in den Playoffs nach einem engen Duell mit Panathinaikos im Elfmeterschießen Endstation war.
