Österreichische Bundesliga

KRC Genk will LASK-Tormann Tobias Lawal verpflichten

Der belgische Erstligist Racing Genk hat ein Auge aus LASK-Schlussmann Tobias Lawal geworfen und laut belgischen Medien sollen die Verhandlungen schon weit fortgeschritten sein.

Racing Genk war in der vergangenen Saison im Grunddurchgang das mit Abstand beste Team in Belgien. Nach der Punkteteilung hatte man jedoch im Playoff eine Schwächephase und musste sich in zehn Partien bei einer Punkteteilung gleich fünf Mal geschlagen geben. Im Grunddurchgang verlor Genk kein einziges Heimspiel und gewann 13 der 15 Spiele vor heimischem Publikum. Im Playoff ging man in fünf Partien gleich dreimal als Verlierer vom Platz.

Zu Beginn der vergangenen Saison verkaufte KRC Genk das großgewachsene junge Torhütertalent Mike Penders an den Chelsea FC und kassierte 20 Millionen Euro für den Schlussmann – kein anderer Tormann in diesem Alter wurde um annähernd so viel Geld bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet. Teil vom Deal war jedoch, dass Penders noch ein Jahr in Genk bleiben soll, um weiter wichtige Spielpraxis sammeln zu können.

Racing Genk versuchte schon während der Saison den Leihvertrag mit Chelsea um eine weitere Saison zu verlängern, doch die Engländer beorderten den Schlussmann nach London und wollen ihn nun aktiv in das Team integrieren.

Die Belgier mussten sich demnach um einen Ersatz umsehen und laut dem Onlineportal hln.be fiel die Wahl auf Tobias Lawal. Laut dem belgischen Portal sind die Verhandlungen weit fortgeschritten und der LASK könnte wohl eine recht hohe Ablöse für den österreichischen Nationalspieler verlangen. Einerseits läuft Lawals Vertrag noch bis Sommer 2027, andererseits müssten die Belgier spätestens seit dem Penders Transfer wissen, dass auch Tormänner gutes Geld kosten dürfen.