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ÖFB-Coach Ralf Rangnick legt sich auf Nummer eins für die WM fest

Lange wurde unter den rot-weiß-roten Fans spekuliert, wer Österreich bei der Weltmeisterschaft 2026 als Nummer eins im Tor vertreten würde. Zwar deutete zuletzt vieles darauf hin, dass Salzburg-Keeper Alexander Schlager die besten Karten besitzt, öffentlich wollte sich ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick jedoch nicht festlegen. Nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein.

Beim Testspiel gegen Tunesien stand erneut der 30-Jährige zwischen den Pfosten, absolvierte die gesamten 90 Minuten und blieb ohne Gegentor. Rangnick selbst beendete schließlich die Diskussion um die Torhüterfrage auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „So wie das Spiel verlaufen ist, hat Alex das richtig gut gemacht. Wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert und alle gesund bleiben, kann man schon davon ausgehen, dass er gegen Jordanien im Tor steht“, ließ der Teamchef keine Zweifel an der weiteren Rollenverteilung aufkommen.

„Habe ganz gut performt“

Schlager selbst wollte seinen Auftritt nicht überbewerten, zeigte sich nach dem Schlusspfiff aber zufrieden. „Ich glaube, ich habe heute ganz gut performt“, sagte der 30-Jährige. Dass er im letzten Test vor dem WM-Auftakt – das eigentlich noch ausstehende Vorbereitungsspiel gegen Guatemala wurde abgesagt – über die volle Distanz zum Einsatz kam, wertete er durchaus als positives Signal. „Es gibt auf jeden Fall kein schlechtes Gefühl, wenn man im letzten Testspiel im Tor steht“, sagte Schlager.

Der Salzburger, der bislang 26 Länderspiele für Österreich bestritten hat, war bereits als Nummer eins für die EURO 2024 vorgesehen, verpasste das Turnier jedoch verletzungsbedingt. In der laufenden WM-Qualifikation stand er – mit Ausnahme der verletzungsbedingten Ausfälle gegen Rumänien und San Marino sowie des zweiten Duells mit San Marino – stets über die volle Spielzeit im Tor. Nun wird er sein Debüt bei einem Großevent feiern.

Komplettiert wird das Torhütertrio bei der Weltmeisterschaft von Bröndby-Keeper Patrick Pentz und Pilsen-Schlussmann Florian Wiegele, für die die Entscheidung zugunsten von Schlager die Reservistenrolle bedeutet.