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Ex-ÖFB-Keeper Heinz Lindner wechselt zu Klub von Marcel Koller

Der ehemalige österreichische Nationaltorhüter Heinz Lindner verlässt die BSC Young Boys nach nur einem Jahr und wechselt innerhalb der Schweiz. Der 35-Jährige schließt sich ablösefrei dem FC Zürich an, bei dem er einen Zweijahresvertrag unterschreibt. Für Lindner ist es bereits die fünfte Station in der Schweiz.

„Ich kenne den FCZ nur zu gut und weiß, welches Potenzial in diesem Klub steckt und was für ein Kaliber der Klub ist. Das wollen wir in den nächsten Jahren wieder ausschöpfen“, sagte Lindner im Vorstellungsvideo seines neuen Vereins. Dort trifft er auf einen alten Bekannten: Im Sommer übernimmt Ex-ÖFB-Teamchef Marcel Koller das Traineramt beim FC Zürich. Unter Koller debütierte Lindner im Juni 2012 im österreichischen Nationalteam. Insgesamt absolvierte der Torhüter 37 Länderspiele für Österreich. Sein letztes bestritt er im Sommer 2024 beim Testspiel gegen die Schweiz. Anschließend gehörte er auch zum Kader bei der Europameisterschaft 2024, wurde danach jedoch nicht mehr einberufen.

„Will die Jungen unterstützen“

In der Schweiz hat sich Lindner den Ruf eines zuverlässigen Torhüters erarbeitet, zuletzt allerdings meist in der Rolle des Ersatzkeepers. Diese Aufgabe wird er auch in Zürich übernehmen und den 20-jährigen Stammtorhüter Silas Huber unterstützen.

„Ich bin verpflichtet worden als Routinier und erfahrener Spieler. Ich will die Jungen so gut es geht unterstützen und meine Erfahrung und Tipps weitergeben. Ich will die Jungs pushen – auf und abseits des Platzes. Und wenn ich gebraucht werde, bin ich in der Lage abzuliefern“, so Lindner.

In der Schweiz stand Lindner zuvor bereits beim Grasshopper Club Zürich, beim FC Basel, beim FC Sionund zuletzt bei den Young Boys unter Vertrag. Für den Klub aus Bern kam er in der vergangenen Saison auf einen Pflichtspieleinsatz im Schweizer Cup. Insgesamt absolvierte Lindner 168 Spiele in der Super League – die meisten davon (81) für den FC Basel.

Der FC Zürich entging in der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg und landete in der Abstiegsgruppe nur einen Rang vor dem Relegationsplatz. In der kommenden Spielzeit soll es unter Marcel Koller wieder nach oben gehen.