FIFA WM 2026

WM-Playoff: Losglück für Italien und die Türkei, harte Duelle rundherum

Heute wurden die Playoffs ausgelost, in denen es im März um die letzten sechs Spots bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika geht. Und es scheint klar, dass die eine oder andere große Nation nicht am Turnier teilnehmen wird.

Beim „Interkontinental-Playoff“ ist die Ausgangslage recht klar. Jamaika ist in seinem Halbfinalspiel gegen Neukaledonien klarer Favorit und würde im Falle eines Sieges gegen die DR Kongo ums WM-Ticket antreten.

Favorisiert werden kann auch Bolivien, das zuerst gegen Surinam ran muss. Der Sieger trifft auf den Irak, der aktuell ein unangenehmer Gegner ist.

Da Bolivien und Jamaika nicht im selben Strang sind, ist somit nicht hundertprozentig sicher, dass das Interkontinental-Playoff einen weiteren WM-Neuling ins Turnier spülen wird.

Im europäischen Playoff gibt es in den meisten Fällen keinen wirklich klaren Favoriten auf das Ticket für die WM-Endrunde. Einzig Italien und die Türkei erwischten Auslosungen, in denen sie doch recht klar favorisiert werden können.

Italien trifft im Halbfinale auf Nordirland und würde im Falle eines Sieges gegen den Sieger des Duells Wales gegen Bosnien-Herzegowina spielen.

Die Türkei muss zuerst Rumänien bezwingen und trifft danach entweder auf die Slowakei oder den Kosovo.

In den anderen beiden Turniersträngen sind die Favoritenrollen weniger klar verteilt. So spielen etwa in „Pfad B“ in den Halbfinalpaarungen die Ukraine und Schweden, sowie Polen und Albanien gegeneinander. Der Ausgang wirkt hier – auch angesichts der Formverhältnisse der vier Nationen – nahezu völlig offen.

Auch „Pfad D“ könne eine enge Kiste werden: Dänemark ist in seinem Halbfinale gegen Nordmazedonien zwar klarer Favorit, würde im Falle eines Sieges aber auf den Sieger aus Tschechien gegen Irland treffen.

Der Turnierbaum legt jedenfalls nahe, dass zumindest zwei Nationen, die normalerweise als „Fixstarter“ beim größten Turnier der Welt gelten würden, nicht mit von der Partie sein werden…