Fußball international

David Alaba spielt bei Real-Sieg erstmals wieder durch

Nach seiner langen Verletzungspause sammelt der ÖFB-Legionär wieder wichtige Einsatzminuten. Im Derby gegen Rayo Vallecano ist der 32-Jährige erstmals wieder über die volle Distanz im Einsatz.

Zum ersten Mal seit dem 9. Dezember 2023 hat David Alaba wieder ein Spiel über 90 Minuten bestritten. Der 105-fache ÖFB-Teamspieler startet im Madrid-Derby zwischen Real und Rayo Vallecano neben Raul Asencio als linker Innenverteidiger und trägt dazu bei, dass die „Königlichen“ mit einem 2:1-Sieg an Tabellenführer FC Barcelona dranbleiben.

Alaba zeigt sich in der Partie defensiv solide und auch im Aufbauspiel gewohnt präsent. So spielt der 32-Jährige von allen Spielern der Viererkette mit Abstand die meisten Pässe (62), wovon er 55 an den Mann bringt. Zum Vergleich: Innenverteidiger-Kollege Asencio kommt auf lediglich 34 gespielte Pässe, wovon 30 bei einem Mitspieler ankommen.

Beim Gegentor von Pedro Diaz, der nach Treffern von Kylian Mbappe (30.) und Vinicius Junior (34.) in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 1:2 verkürzt, war Alaba machtlos – das Tor fällt durch einen Distanzschuss von der Strafraumkante.

Comeback im ÖFB-Trikot schon im März?

Dass Alaba, der im Champions-League-Duell mit Stadtrivale Atletico Madrid noch auf der Bank Platz nehmen musste, überhaupt so früh wieder auf viel Einsatzzeit kommt, liegt auch an der Verletzungsmisere der Madrilenen. So muss Carlo Ancelotti, der den ÖFB-Star eigentlich vorsichtig wieder heranführen wollte, aktuell auf Eder Militao und Jesus Vallejo verzichten.

Seit seinem Comeback im Jänner kommt der Innenverteidiger auf neun Einsätze im Real-Trikot – zwei davon in der Champions League, wo er am morgigen Mittwoch mit den „Königlichen“ auswärts bei Atletico Madrid das Achtelfinal-Rückspiel bestreitet. Das Hinspiel konnte die Ancelotti-Elf mit 2:1 für sich entscheiden.

Ob Alaba ein Thema für die kommenden Nations-League-Spiele der österreichischen Nationalmannschaft gegen Serbien ist, ist aber fraglich. Ralf Rangnick ließ ein Comeback zuletzt offen und betonte, dass man den Routinier nicht „auf Teufel komm raus“ einsetzen wolle. Eine Nicht-Nominierung Alabas wäre dennoch eine Überraschung.