Diagnose da: So lange fällt Xaver Schlager aus
ÖFB-Teamspieler Xaver Schlager hat sich erneut eine Verletzung zugezogen. Beim 2:2-Remis seines Klubs RB Leipzig gegen Borussia Dortmund am 23. Spieltag der Deutschen Bundesliga musste der Mittelfeldmotor nach 65 Minuten angeschlagen vom Platz. Nun ist die Diagnose da: Wie der Klub am Dienstag mitteilte, muss Schlager aufgrund von Adduktorenproblemen pausieren. Die Ausfallzeit betrage je nach Genesung wenige Wochen.
Schlager, der die Leipziger im Sommer ablösefrei verlassen wird, hat bereits mit einem individuellen Reha-Programm begonnen. Nach „Bild“-Informationen geht man intern davon aus, dass der Mittelfeldspieler nach der Länderspielpause Ende März wieder einsatzfähig sein könnte.
Ob Schlager trotz Verletzung zur ÖFB-Auswahl reist, die am 27. März erst gegen Ghana und vier Tage später gegen Südkorea testet, ist unklar. Ein Risiko wollen, auch im Hinblick auf die WM im Sommer, wohl weder der 28-Jährige, noch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick eingehen.
Abgang im Sommer
Die erneute Zwangspause bedeutet für Schlager erneut einen Rückschlag – möglicherweise auch im Hinblick auf den Sommer. Denn seine Verletzungsanfälligkeit dürfte in möglichen Gesprächen mit neuen Klubs ein zentrales Thema sein. Der ÖFB-Legionär verlässt RB Leipzig im Juni nach vier Jahren mit Ablauf seines Vertrags, sucht eine neue Herausforderung. Unter anderem soll Juventus Turin am 28-Jährigen interessiert sein.
Seit seinem Wechsel nach Leipzig im Jahr 2022 kam Schlager in 101 von 168 möglichen Pflichtspielen zum Einsatz, 67 Partien verpasste er verletzungsbedingt. In diesem Jahr fehlte er seinem Klub in vier Spielen, laborierte erst an einer Muskelverletzung, dann an Problemen mit der Wade.
Seine sportliche Bedeutung ist allerdings unbestritten: Im fitten Zustand ist Schlager auch in dieser Saison unter Neo-Cheftrainer Ole Werner gesetzt. Er kam wettbewerbsübergreifend in 23 Spielen zum Einsatz, dabei gelangen ihm zwei Tore und ein Assist. Gegen den VfL Wolfsburg führte er die Sachsen am 22. Spieltag sogar als Kapitän an.
