Deutschland

Alaba verschuldet schnellstes Bundesliga-Tor der Geschichte

Fehler von Alaba bleibt ohne Folgen

Keine neun Sekunden ist das Spiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem FC Bayern München gewesen, da zappelt der Ball schon im Netz – Kevin Volland erzielt das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte. David Alaba legt dem deutschen Nationalspieler den Treffer praktisch auf.

Die Bayern können den frühen Rückstand nicht gut wegstecken, Fehler im Passspiel und in den Kombinationen sind die Folge. Auch, weil die Hoffenheimer gut Druck ausüben.

Die Gäste kommen erst nach einer halben Stunde richtig ins Spiel, Thomas Müller und Douglas Costa scheitern vorerst, ehe Müller in Minute 41 den Ball mit dem Knie nach einem Schuss von Neuzugang Costa über die Linie drückt.

In Halbzeit zwei sind die Bayern das bessere Team, bringen das runde Leder allerdings nicht im Tor unter. Die Hoffenheimer hätten danach in Führung gehen müssen: Jerome Boateng bekommt einen Freistoß von Kevin Volland auf den Arm und sieht dafür gelb-rot. Den fälligen Elfmeter vergibt allerdings Eugen Polanski.

In der 90. Minute kommt es, wie es kommen muss: Robert Lewandowski trifft zum 2:1 für die Bayern, nachdem er zuvor schon eine riesen Chance vergibt.

David Alaba (mitte) kann trotz Riesen-Fehler beim 0:1 mit den beiden Neuzugängen Costa und Vidal jubeln.
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[image name=TSG] 1:2 [image name=FCB_OE]
[image name=16_DFL] (1:1) [image name=01_DFL]

Torfolge:

1:0 Kevin Volland (1., Linksschuss)

1:1 Thomas Müller (41., Rechtsschuss, Douglas Costa)

1:2 Robert Lewandowski ( 90., Rechtsschuss, Douglas Costa)

Legionärscheck

Für David Alaba ist es ein gewohnt solides Spiel – 87% angekommene Pässe und 60% gewonnene Zweikämpfe sind wieder tolle Werte gegen seinen Ex-Verein. Getrübt wird seine Leistung leider vom Fehler beim 0:1: Kevin Kuranyi presst gleich zu Beginn auf die ballführenden Spieler, Alabas Pass auf Boateng landet bei Volland, der Manuel Neuer den Ball auch noch durch die Beine schiebt.

Läuferisch liegt unser ÖFB-Teamspieler etwas hinterher – der Wiener bringt es ’nur‘ auf 10,5km. Das hat aber auch wegen Alabas Position zu tun. Dieses Mal läuft er als Innenverteidiger auf. Gewohnt weit vorne scheint Österreichs ‚Nummer 8‘ bei den Ballkontakten auf: 77 mal berührt er den Ball – einzig Boateng und Xabi Alonso sind öfter am Ball.

Im Großen und Ganzen ein solides und – mit Ausnahme des Black-Outs zu Beginn – unauffälliges Spiel.

Highlights

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Hannes Bürger

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(Redakteur)

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