Comeback von ÖFB-Legionär David Nemeth verzögert sich
David Nemeth wird dem 1. FC St. Pauli noch länger fehlen. Seit fast einem halben Jahr fehlt der Innenverteidiger seinem Klub verletzt. Der Innenverteidiger hatte zunächst mit einer Schambeinverletzung zu kämpfen, ehe er – trotz eines zwischenzeitlichen Einsatzes im DFB-Pokal – wegen anhaltender Probleme an der Adduktorensehne operiert werden musste. Im „Hamburger Abendblatt“ ordnet St.-Pauli-Sportchef Andreas Bornemann nun den aktuellen Stand ein.
„Er liegt leicht hinter seinem Reha-Plan, weil sein Körper zwischendurch auf die Belastungssteigerungen reagiert hat. Als er zu Jahresbeginn auch ein paar Tage erkältet war, sind ihm noch ein paar Tage zusätzlich verloren gegangen“, so der 54-Jährige.
Bundesliga-Comeback „dürfte noch etwas dauern“
Eine baldige Rückkehr in den Bundesliga-Alltag ist daher nicht absehbar. „Man darf nicht vergessen, dass er jetzt schon eine lange Zeit raus ist“, so Bornemann. „Obwohl er zuletzt sichtbare Fortschritte machen konnte, dürfte es noch etwas dauern, bis er in der Bundesliga wieder auf dem Platz steht“, ergänzt er.
Der 24-jährige Burgenländer wechselte im Sommer 2022 vom FSV Mainz 05 nach Hamburg. Für den 1. FC St. Pauli bestritt er seitdem 41 Spiele – 24 davon in der Bundesliga. In der Saison 2023/24 wurde er mit dem Traditionsklub Zweitligameister und feiert den Aufstieg ins Oberhaus.
„David ist voll integriert, aber da dauert es jetzt noch ein bisschen, ihn sukzessive zu steigern. Da müssen wir gucken, wie wir mit ihm weiter verfahren“, erklärte Cheftrainer Alexander Blessin auf der Pressekonferenz vor dem bevorstehenden Bundesligaspiel bei der TSG Hoffenheim. „Wir gucken, wann es eine Option ist, ihn bei der zweiten Mannschaft zu integrieren, dass er Matchpraxis bekommt“, so Blessin weiter.
Einsätze in der 2. Mannschaft geplant
Realistisch ist also eine Rückkehr im kommenden März, wobei Nemeth erst in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nord zum Einsatz kommen dürfte.
Dazu kommt, dass sich der 1. FC St. Pauli derzeit mitten im Abstiegskampf befindet. Erst am vergangenen Spieltag konnte man die direkten Abstiegsplätze durch einen 2:1-Erfolg über Konkurrent SV Werder Bremen verlassen, liegt nun auf dem Relegationsrang.
