Leihabbruch: ÖFB-Talent Florian Micheler kehrt zur TSG Hoffenheim zurück
ÖFB-Legionär Florian Micheler verlässt den deutschen Zweitligisten Arminia Bielefeld nach nur einem halben Jahr. Wie sein Stammklub, die TSG Hoffenheim, am Sonntag mitteilt, wurde die Leihe vorzeitig abgebrochen. Über die Hintergründe machten die Sinsheimer zwar keine Angaben, Grund dafür ist aber wohl die ausbleibende Spielzeit von Micheler beim Aufsteiger.
Der U21-ÖFB-Teamspieler kam für die Bielefelder in der Hinrunde nur auf vier Kurz-Einsätze, in denen er einen Assist beisteuerte. Insgesamt stand er für den Klub aus Nordrhein-Westfalen lediglich 75 Minuten auf dem Feld.
„Für seine weitere sportliche Entwicklung sind konstante Spielzeiten entscheidend, die wir ihm aktuell nicht in dem gewünschten Umfang ermöglichen können. Vor diesem Hintergrund ist die Rückkehr nach Hoffenheim zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt. Wir danken Florian für seinen Einsatz und sein vorbildliches Verhalten und wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen Weg alles Gute“, sagte Bielefelds Geschäftsführer Michael Mutzel zu dem Abgang des 20-Jährigen.
Folgt weitere Leihe?
Wie es für den gebürtigen Innsbrucker weitergeht, ist unklar. Realistisch ist wohl eine weitere Leihe, um auf regelmäßige Einsätze zu kommen und sich weiterzuentwickeln. Im Kraichgau besitzt Micheler noch einen langfristigen Vertrag, dessen genaue Laufzeit nicht bekannt ist.
Nachdem er in der U19 der Hoffenheimer sowie in der zweiten Mannschaft Leistungsträger war, kam Micheler bereits auf vier Einsätze für die Profimannschaft des Bundesligisten. Zwei Mal lief der 20-Jährige dabei in der UEFA Europa League auf.
