3:0 gegen Sudan: Algerien startet standesgemäß in Afrika Cup
Die algerische Nationalmannschaft, einer der Gegner Österreichs bei der Weltmeisterschaft 2026, startete standesgemäß in den Afrika Cup. Die Mannschaft des Schweizer Trainers Vladimir Petkovic, die bei den Quoten auf den Turniersieg ex-aequo mit Ägypten auf dem dritten Platz hinter Senegal und Gastgeber Marokko liegt, gewann das erste Gruppenspiel gegen den Sudan souverän mit 3:0.
Der überragende Akteur war dabei der 34-jährige Riyad Mahrez, der seit Sommer 2023 in Saudi-Arabien für Al-Ahli aufläuft. Der zweifache algerische Fußballer des Jahres erzielte bereits nach zwei Minuten das 1:0 und legte nach einer Stunde das zweite Tor nach.
Algerien in allen Belangen überlegen
Zu diesem Zeitpunkt war der Sudan bereits länger in Unterzahl. Nach 39 Minuten sah Salaheldin Adil die gelb-rote Karte und die Sudanesen waren danach gezwungen, sich weit hinten einzuigeln und auf Konterstöße gegen die technisch klar stärkeren Nordafrikaner zu hoffen. Diesen Gefallen taten die Algerier dem Underdog allerdings nicht und am Ende hieß das Torschussverhältnis 14:5 für Algerien, das außerdem auf einen Wert von 11:1 Ecken kam und 58% Ballbesitz hatte.
Jungstar sorgte für die Entscheidung
In der Schlussphase sorgte der eingewechselte Ibrahim Maza noch für das dritte Tor und damit die endgültige Entscheidung. Der 20-Jährige wurde in Berlin geboren und im vergangenen Sommer um zwölf Millionen Euro von Hertha BSC zu Bayer Leverkusen transferiert. Der neunfache Nationalspieler ist einer der aufstrebenden Stars im offensiven Mittelfeld der Algerier.
Duell mit Burkina Faso bereits vorentscheidend
Die „Wüstenfüchse“ bejubeln damit einen perfekten Start ins Turnier. Am 28. Dezember geht es für den Gruppenfavoriten mit dem Spiel gegen Burkina Faso weiter dass sich zu Weihnachten mit 2:1 gegen Äquatorialguinea durchsetzen konnte. Mit einem Sieg könnte man bereits den Einzug ins Achtelfinale fixieren. Am 31. Dezember wird die Gruppenphase für Algerien mit dem Spiel gegen den Underdog aus Äquatorialguinea abgeschlossen.
DR Kongo als wahrscheinlichster Achtelfinalgegner
Als Sieger der Gruppe würde man im Achtelfinale übrigens auf den Zweiten aus Gruppe D treffen. In dieser Gruppe ist Senegal klarer Favorit und Botswana klarer Außenseiter, während erwartet wird, dass sich die DR Kongo und Benin das Rennen um den zweiten Platz ausmachen werden. Die Kongolesen gewannen das Auftaktspiel gegen Benin allerdings bereits mit 1:0.
