Marco Friedl bei Werder-Niederlage gegen Stuttgart verletzt ausgewechselt
Am 14. Spieltag der Deutschen Bundesliga kassierte der SV Werder Bremen eine 0:4-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart. Zu allem Überfluss verloren die Werderaner auch noch Kapitän Marco Friedl.
Der gestrige Sonntag war für den SV Werder Bremen ein Tag zum Vergessen. Gegen den VfB Stuttgart blieb man im vierten Spiel in Folge sieglos, kassierte zudem eine herbe 0:4-Klatsche. Schon in der ersten Halbzeit sorgten El Khannous (40.) und Leweling (44.) für klare Verhältnisse, nach dem Seitenwechsel erhöhten Undav (79.) und Führich (90+7.) auf 4:0.
Als wäre das hohe Ergebnis für die Elf von Horst Steffen nicht schon drastisch genug, plagen den Werder-Coach beim letzten Bundesliga-Spiel in diesem Jahr auch Personalsorgen. So fehlt nicht nur Innenverteidiger Coulibaly, der gegen Stuttgart in der 59. Spielminute die Gelb-Rote Karte sah, sondern möglicherweise auch Kapitän und ÖFB-Teamspieler Marco Friedl. Der 27-Jährige musste in der 57. Minute vom Platz aufgrund einer Verletzung ausgewechselt werden. Bei einem Zweikampf fiel er unglücklich auf die Schulter und musste angeschlagen vom Feld. Eine genaue Diagnose zur Verletzung des Linksfußes ist noch ausständig
Grüll und Schmid blieben blass
Neben Friedl kam im letzten Heimspiel der Werderaner vor dem Jahreswechsel auch Marco Grüll zum Einsatz, der dem Spiel aber nicht seinen Stempel aufdrücken konnte und nach 64. Spielminuten für Keke Topp ausgewechselt wurde. Romano Schmid spielte im offensiven Mittelfeld zwar durch, blieb aber – wie die gesamte Mannschaft – ebenfalls blass. Maximilian Wöber fehlt dem Klub weiterhin aufgrund einer Oberschenkelverletzung.
Trotz der Niederlage befindet sich Werder Bremen noch in sicheren Gewässern, steht mit einer Ausbeute von 16 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz und hat noch fünf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Der VfB Stuttgart schließt hingegen zu den Champions-League-Plätzen auf, ist mit 25 Punkten Sechster.
Am kommenden Spieltag bekommen es Romano Schmid & Co. mit dem FC Augsburg zu tun, die „Schwaben“ empfangen indes Christian Ilzer und seine TSG Hoffenheim.
