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Sabitzer trifft bei Dortmund-Sieg über Werder Bremen

Marcel Sabitzer und Borussia Dortmund haben einen guten Start ins neue Jahr erwischt. Romano Schmid, Marco Friedl & Co. stecken mit Werder Bremen indes in der Krise.

Am 17. Spieltag der Deutschen Bundesliga bleibt Borussia Dortmund im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen. Gegen den SV Werder Bremen setzt sich der BVB im heimischen Signal-Iduna-Park mit 3:0 gegen die Gäste durch. ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer belohnt sich im 250. Bundesligaspiel seiner Karriere selbst: Er trifft per schönem Distanzschuss zum zwischenzeitlichen 2:0.

Bremen harmlos, Dortmund effizient

Werder Bremen liefert gegen die Dortmunder zwar eine ordentliche Leistung ab, ist im letzten Drittel aber zu ungefährlich und ideenlos. Mehrfach vertändelt Justin Njinmah aussichtsreiche Möglichkeiten, Marco Grüll und Romano Schmid, die wie Marco Friedl beide in der Startelf stehen, bleiben insgesamt ebenfalls zu harmlos.

Der BVB liefert zwar kein Offensivfeuerwerk ab, zeigt sich defensiv aber über weite Strecken der Partie gut sortiert und in der Offensive effizient. Für den Führungstreffer sorgt Nico Schlotterbeck, der in der elften Spielminute nach einer Ryerson-Ecke per Kopf trifft.

Nach dem Seitenwechsel erhöht Sabitzer schließlich auf 2:0. Der 31-Jährige hat 15 Meter vor dem Tor viel Platz und schießt per Dropkick ins linke untere Toreck ein. Für den 3:0-Endstand sorgt der eingewechselte Serhou Guirassy (83.). Jobe Bellingham presst dabei Bremen-Verteidiger Pieper gut an und blockt einen Passversuch des 27-Jährigen, wodurch der Ball beim Dortmund-Angreifer landet, der souverän einschiebt.

Dortmund festigt Platz zwei

Unter Niko Kovac setzt sich der positive Trend weiter fort, auch wenn die Spielweise der Borussia bei einigen Fans weiterhin auf Unverständnis stößt. Gegen Bremen – Sabitzer spielte übrigens durch – hat der BVB trotz des klaren Siegs weniger Ballbesitz (46:54), beim Gang in die Kabine zur Halbzeit gibt es von den Rängen sogar Pfiffe.

In der Tabelle hält man den Vorsprung auf Verfolger VfB Stuttgart aber weiter aufrecht, hat als Tabellenzweiter vier Punkte Vorsprung auf die Schwaben. Auf Konrad Laimer und den FC Bayern an der Spitze fehlen acht Punkte, der deutsche Rekordmeister hat aber noch ein Spiel in der Hinterhand.

Werder in der Krise

Bremen rutscht indes wieder etwas in den Abstiegsstrudel, hat als Zwölfter noch fünf Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Zuletzt blieb man aber sechs Pflichtspiele in Folge ohne Sieg, wartet bereits seit drei Spielen auf einen Treffer.

Werder-Kapitän Marco Friedl spielt gegen den BVB als zentraler Innenverteidiger in einer Dreierkette durch, Grüll wird nach 69 Minuten, Schmid nach 81 Minuten ausgewechselt. Maximilian Wöber fehlt der Steffen-Elf weiterhin verletzt.