Gregoritsch feiert bei Augsburg-Niederlage sein Bundesliga-Comeback
Michael Gregoritsch ist zurück in der Deutschen Bundesliga.
Nach seinem auf den letzten Metern geplatzten Wechsel zum FC Basel heuerte der ÖFB-Teamspieler in diesem Winter leihweise beim FC Augsburg an, bei dem er bereits zwischen 2017 und 2022 unter Vertrag stand. Nun feierte der Angreifer für den Klub sein Comeback – bei der heftigen 0:4-Klatsche gegen Borussia Mönchengladbach wurde Gregoritsch fünf Spielminuten vor Spielende eingewechselt.
Für die „Fuggerstädter“ war es ein Spieltag zum Vergessen. Trotz einer grundsätzlich ordentlichen Spielidee und einigen guten Spielzügen zeigte sich die Elf von Interimstrainer Manuel Baum in der Defensive zu anfällig, hatte in der Offensive Probleme mit der Entscheidungsfindung. Treffer von Joe Scally (8.), Kevin Diks (20./E) sowie Haris Tabakovic (36.) brachten Gladbach bereits früh auf die Siegesstraße, in der 61. Spielminute erhöhte Letzterer sogar noch auf 4:0. Kevin Stöger kam bei den „Fohlen“ nicht zum Einsatz, verfolgte die Partie von der Ersatzbank aus.
Nun wartet Union Berlin
Dem Team um Gregoritsch & Co. steht in der Rückrunde also eine große Aufgabe bevor, vor dem kommenden Spieltag gegen Union Berlin am Donnerstag – in der Bundesliga steht eine englische Woche an – liegt der FC Augsburg auf Platz 15, mit nur zwei Zählern Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Dabei stellt man die viertschwächste Offensive der Liga, weswegen der Transfer von Gregoritsch Abhilfe schaffen soll.
Der 31-Jährige kommt zwar selbst nicht in Topform bei den Augsburgern an – beim FC Bröndby agierte er zumeist nur als Joker – kennt die Liga aber bestens, konnte im deutschen Oberhaus bereits 59 Treffer erzielen und 25 Tore vorbereiten.
Gegen Union Berlin könnte er erstmals in die Startelf zurückkehren, auf seiner Position im Sturmzentrum konkurriert er mit Anton Kade und Samuel Essende. Aufgrund seines erst kürzlich erfolgten Wechsels nach Deutschland ist allerdings ein weiterer Einsatz von der Bank realistischer.
Nach dem Heimspiel gegen Union Berlin stehen für die „Fuggerstädter“ ein weiteres Spiel vor eigenem Publikum gegen den SC Freiburg sowie ein Auswärtsspiel beim FC Bayern auf dem Programm. Anschließend kommt es zum Duell mit Abstiegskonkurrent FC St. Pauli.
