Verletzung gegen Frankfurt: Marco Friedl droht Ausfall
ÖFB-Legionär und Werder-Kapitän Marco Friedl droht für die Heimpremiere gegen Vizemeister Bayer Leverkusen am kommenden Wochenende auszufallen. Der Innenverteidiger spielte bei der 1:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am 1. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 zwar durch, erlitt allerdings eine Blessur.
Wie sein Arbeitgeber Werder Bremen am Sonntag mitteilt, ergab eine MRT-Untersuchung bei Friedl eine Innenbandläsion im Knie. Dazu droht mit Julian Malatini ein weiterer Defensivspieler auszufallen.
„Unsere medizinische Abteilung wird in dieser Woche alles dafür tun, aber wir müssen bei beiden Spielern schauen, ob es für Leverkusen reichen wird. Wir müssen derzeit Rückschläge wegstecken, werden aber auch in dieser Woche die Mannschaft gut vorbereiten, um gegen Leverkusen bei unserer Heimpremiere ein gutes Ergebnis zu erzielen“, wird Cheftrainer Horst Steffen auf der Vereinswebsite zitiert.
Auch Wöber verletzt
Ein Ausfall von Kapitän Friedl würde für die ohnehin dünn besetzten Werderaner einen herben Rückschlag bedeuten. Schon gegen Eintracht Frankfurt fehlten mehrere Spieler – unter anderem ÖFB-Teamspieler Maximilian Wöber – verletzt. So musste beispielsweise Ex-Rapidler Marco Grüll im Sturmzentrum aushelfen.
Dazu gilt Friedl als zuverlässiger Rückhalt und Anker in der Bremer Defensive. In den acht Spielen ohne Friedl kassierte Bremen in der vergangenen Saison 24 Gegentore.
Schwacher Saisonstart
Für Werder Bremen läuft der Auftakt in die Saison bisher nicht nach Plan. Im Pokal schied der Bundesligist gegen Zweitligist Arminia Bielefeld aus, in der Liga kassierte man zum Auftakt eine klare 1:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt.
Treffer von Can Uzun (22.) und Jean Bahoya (25./47.) brachten die Hessen dabei früh auf die Siegesstraße, Justin Njinmah gelang nach Grüll-Assist in der 48. Minute noch der Treffer zum 1:3. Zwölf Minuten später sorgte Ansgar Knauff mit dem 4:1 für die Entscheidung.
Bei den Bremern standen in der Partie drei ÖFB-Legionäre auf dem Feld. Marco Friedl und Romano Schmid spielten durch, Marco Grüll wurde kurz vor Schluss ausgewechselt. Mit Maximilian Wöber fiel der vierte Österreicher aufgrund einer Oberschenkelverletzung aus.
