Überraschende Wende: Alexander Gorgon kehrt in den Profifußball zurück
Alexander Gorgon setzt seine Karriere überraschend doch fort. Erst im Mai hatte der 37-Jährige das Ende seiner aktiven Laufbahn verkündet, nun zieht es den Routinier erneut nach Polen.
Eigentlich schien Gorgons Karriere bereits beendet. Mit Ende der vergangenen Saison hatte der SCR Altach bekanntgegeben, dass der Offensivspieler seine Fußballschuhe an den Nagel hängt. Im Rahmen des Heimspiels gegen die SV Ried wurde der 37-Jährige offiziell verabschiedet, Gorgon ließ auf seinen Social-Media-Kanälen ebenfalls ein Abschiedsstatement folgen.
Nur etwas mehr als einen Monat später folgt nun jedoch die Kehrtwende – denn Alexander Gorgon kehrt in den Profifußball zurück. Der gebürtige Wiener läuft künftig für den polnischen Drittligisten Świt Stettin auf. Das teilte der Klub vergangene Woche mit.
Für Gorgon ist es eine Rückkehr nach Polen. Bereits von 2020 bis Jänner 2025 stand er beim Erstligisten Pogon Stettin unter Vertrag und gehörte dort zu den Leistungsträgern. In 109 Pflichtspielen sammelte er 32 Scorerpunkte und qualifizierte sich mit dem Klub dreimal für die Qualifikation zur Conference League.
Kehrte 2025 nach Österreich zurück
Im Jänner 2025 war Gorgon nach fast zehn Jahren im Ausland nach Österreich zurückgekehrt und hatte sich dem SCR Altach angeschlossen. Für die Vorarlberger absolvierte er in eineinhalb Jahren 35 Pflichtspiele, erzielte ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.
Der gebürtige Wiener stammt aus dem Nachwuchs der Austria Wien und feierte dort 2010 sein Profidebüt. Mit den Veilchen gewann er 2013 den österreichischen Meistertitel. 2016 wechselte Gorgon zu HNK Rijeka, wo er ebenfalls große Erfolge feierte: Mit dem kroatischen Klub holte er die Meisterschaft sowie drei Cupsiege, ehe ihn sein Weg 2020 nach Polen zu Pogon Stettin führte.
In die Stadt an der Oder im Nordwesten Polens kehrt der 37-Jährige nun zurück. Neben dem Ukrainer Yuriy Tkachuk ist er einer von zwei Legionären im Kader des Drittligisten Świt Stettin. Der Klub beendete die Vorsaison im Tabellenmittelfeld auf Platz zwölf.
