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Vorschau Montenegro vs. Österreich – EM-Qualifikation

Nach der Kür folgt die Pflicht

Eines ist seit dem 08. September Gewissheit: Österreich ist bei der EM – als Gruppensieger – und daran wird sich bis zum Ende der Qualifikation nichts mehr ändern. Doch die letzten beiden Spiele gegen Montenegro und Liechtenstein sind weit mehr als eine lästige Pflichtübung.

Die neue Fanwear-Kollektion für die EM 2016 in Frankreich

 

Durch den Sieg gegen Schweden wäre Österreich laut aktuellem Stand bei der Auslosung der Endrunde in Topf 2 . Und unser Team hat es in der eigenen Hand dort zu bleiben, die Voraussetzung sind zwei Siege in den letzten beiden Spielen. Schon ein Remis könnte genug sein, um wieder in Topf 3 zu rutschen und gegen Teams wie Portugal oder Italien gelost zu werden. Eine genaue Analyse gibt es bei den Kollegen von Ballverliebt.

Nach der Gala gegen Schweden ist es die Aufgabe für Teamchef Marcel Koller, die Spieler für die letzten beiden Partien zu motivieren. Schon oft konnte man bei Mannschaften beobachten, dass in „bedeutungslosen“ Spielen die letzte Konsequenz und Spannung fehlte. Doch die Auftritte in den vergangenen Freundschaftsspielen lassen darauf hoffen, dass unser Team diese Schwäche aus vergangenen Zeiten inzwischen abgelegt hat.

 

Nachmittagstraining läuft. Voller Fokus auf Montenegro. #mneaut

Posted by Das Nationalteam on Mittwoch, 7. Oktober 2015

 

Das Hinspiel im Ernst-Happel-Stadion endete mit einem 1:0 für Österreich. Unser Team erspielte Chance um Chance und ging bereits in der 24. Minute durch Rubin Okotie, der sein erstes Teamtor erzielte, in Führung. Da kein weiterer Treffer gelang, blieb es bis zum Ende spannend. In Minute 82 stockte den österreichischen Fans der Atem, doch Robert Almer rettete mit einem „Big Save“ den Sieg. 

Der Gegner Montenegro hat zwar noch theoretische Chancen auf eine Qualifikation, praktisch wird die Endrunde aber ohne das Team vom Balkan stattfinden. Drei Punkte Rückstand auf Russland, ein Zähler Handicap auf Schweden und dazu das Restprogramm mit Österreich und Russland sprechen klar gegen die Montenegriner. 

tabelle

Spannend bis zum Ende wird das Duell um Platz 2 und 3  zwischen Russland und Schweden. Aktuell hat die Sbornaja mit 2 Punkten Vorsprung und dem gewonnenen direkten Vergleich die besseren Karten. Sowohl den Russen (Moldawien auswärts, Montenegro daheim) als auch den Schweden (Liechtenstein auswärts, Moldawien daheim) kann man zutrauen, die beiden letzten Partien zu gewinnen. In diesem Fall müssten die Skandinavier den Umweg über die Playoffs nehmen, um uns doch noch nach Frankreich zu begleiten.

restprogramm

Wir sind überzeugt, dass unser Team auch die letzten beiden Spiele gewinnen kann und wir am Ende der Qualifikation stolz sagen können: Austria 28 Points

Matthias Riemer

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Matthias Riemer
(Redaktionsleitung/Frauenfußball)

Bei 12terMann seit: 12/2013

M: matthias.riemer@12termann.at

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