FIFA WM 2026

Noch 6 Spots zu vergeben: So geht’s in der WM-Quali weiter!

Bereits am Donnerstag geht die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 mit der Auslosung der finalen Playoff-Turniere in die nächste Runde. Insgesamt 16 europäische Teams sowie sechs Mannschaften aus anderen Kontinenten erfahren morgen ihren möglichen Weg zum Turnier in Nordamerika, der dann im März 2026 ausgespielt wird.

Für europäische Nationen war es sowohl möglich, sich über die reguläre WM-Qualifikation jeweils als Tabellenzweiter ihrer Gruppe wie auch über die UEFA Nations League für die Playoffs zu qualifizieren. Die vier Länder, die sich über die Nations League qualifizierten, nehmen dabei bei der morgigen Auslosung die Plätze in Lostopf 4 ein.

Zweite Chance für einige Quali-Verlierer

Hierbei handelt es sich um Schweden, das seine WM-Qualifikation komplett verpatzte und nur zwei Punkte aus sechs Spielen holte, Österreich-Gegner Rumänien, sowie Nordmazedonien und Nordirland.

Pech hatten die Republik Moldau und San Marino, die zwar ihre Nations-League-Gruppen gewannen, aber dennoch nicht in die Playoffs nachrücken durften.

Die namhaftesten Nationen, die noch durch die Playoffs müssen, sind Italien, Dänemark und die Türkei in Lostopf 1, Polen und Tschechien im zweiten Topf sowie Irland oder auch Österreichs gestriger Gegner Bosnien-Herzegowina in Topf 3.

Topf 1

Topf 2

Topf 3

Topf 4

Italien

Wales

Irland

Schweden

Dänemark

Polen

Albanien

Rumänien

Ukraine

Slowakei

Bosnien-Herzegowina

Nordmazedonien

Türkei

Tschechien

Kosovo

Nordirland

Der Modus sieht vor, dass vier Turniere mit je zwei Halbfinalspielen ausgelost werden. Hierfür kommt jeweils ein Land aus jedem der vier Töpfe in eines dieser Viererturniere. Um sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, sind demnach zwei Siege nötig.

Für die Halbfinalpaarungen wird jeweils eine Nation aus Topf 1 mit einer aus Topf 4 zusammengelost und je eine Nation aus den Töpfen 2 und 3 spielt ebenfalls im Halbfinale gegeneinander.

Sechs Underdogs im Interkontinental-Playoff

Im interkontinentalen Playoff, das ebenfalls morgen ausgelost wird, stehen sechs Nationen, die bei der WM allesamt als Underdogs zu werten wären. Hierbei handelt es sich um Bolivien, Jamaika, Neukaledonien, Surinam, die DR Kongo und den Irak.

Klar ist allerdings bereits, dass der Irak und der Kongo sich das Halbfinale ersparen und bereits im Finale stehen. Somit werden aus dem Nationenpool bestehend aus Bolivien, Jamaika, Neukaledonien und Surinam zwei Halbfinalspiele ausgelost. Die Sieger spielen dann gegen den Irak und die DR Kongo um die zwei restlichen Plätze bei der Weltmeisterschaft.

Dieses Finalturnier wird anders als die UEFA Playoffs auf neutralem Boden, Berichten zufolge in Mexiko, ausgetragen.

Österreich könnte Gegner erst im März fix wissen

Die Auslosung der WM-Gruppen findet schließlich am 5. Dezember in der FIFA-Zentrale statt. Angesichts dessen, dass die Playoffs erst im März des nächsten Jahres abgeschlossen werden, könnte es demnach sein, dass Österreich noch nicht all seine Gegner exakt kennt und die Playoffs entsprechend genau verfolgen muss.

Vier WM-Neulinge bereits fix

Fix ist schon jetzt, dass es zumindest vier Neulinge bei der größten WM aller Zeiten geben wird. Usbekistan, Jordanien, Kap Verde und Curaçao werden erstmals an einer Endrunde teilnehmen. Im interkontinental Playoff stehen allerdings noch vier weitere Nationen, die noch nie an einer Weltmeisterschaft teilnahmen und auch das europäische Playoff könnte noch den einen oder anderen Debütanten ins Teilnehmerfeld spülen.