WM 2026: Österreich trifft auf Argentinien, Algerien und Jordanien!
Die österreichische Nationalmannschaft kennt ihre Vorrundengruppe bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Hochinteressant ist vor allem das Duell mit dem dreifachen Weltmeister Argentinien und davon abgesehen dürfte die ÖFB-Elf gute Chancen auf ein Weiterkommen haben.
Österreich trifft auf Argentinien, Algerien und Jordanien und ist damit eine der UEFA-Nationen, die keinen zweiten europäischen Gegner in der Gruppe haben.
Gegen den Weltmeister und Lionel Messi
Mit Argentinien trifft man auf den Weltmeister des Jahres 2022 und natürlich auch auf den 38-jährigen Weltstar Lionel Messi. Die weiterhin von Lionel Scaloni betreute Mannschaft hat einige Topspieler aus Europas besten Ligen in ihren Reihen wie zum Beispiel Liverpools Alexis Mac Allister, Inter-Stürmer Lautaro Martinez oder Tottenham-Innenverteidiger Cristian Romero.
Die Argentinier gewannen die Qualifikation in Südamerika mit Leichtigkeit und holten in 18 Partien 38 Punkte, womit man am Ende neun Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Ecuador hatte.
Algerien als unangenehmer Gegner
Der zweite unangenehme Gegner der Österreicher ist Algerien, das einige spannende Akteure aus den besten Ligen Europas in seinen Reihen hat.
Die Mannschaft wird seit Februar 2024 vom ehemaligen Schweizer Teamchef Vladimir Petkovic betreut und hat Spieler wie Dortmund-Verteidiger Rami Bensebaini, Manchester-City-Abwehrspieler Rayan Ait-Nouri, den defensiven Mittelfeldspieler Ismael Bennacer von Dinamo Zagreb oder allen voran den ehemaligen Manchester-City-Star Riyad Mahrez in seinen Reihen.
Hinzu kommen einige spannende junge Spieler wie etwa Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg oder Amine Gouiri von Olympique Marseille.
Der zweifache Afrika-Cup-Sieger ist in der Gruppe wohl etwa mit Österreich gleichzustellen und konnte sich in der afrikanischen WM-Qualifikation klar und deutlich als Gruppensieger unter anderem gegen Uganda, Mosambik und Guinea durchsetzen.
Jordanien als klarer Außenseiter
Aus Topf 4 zog Österreich die Nationalmannschaft von Jordanien, die als klarer Underdog gilt und nur wenige bekannte Spieler hat.
Etwa ein Drittel der jordanischen Mannschaft spielt im Ausland, der Rest verdient sein Geld in der heimischen Liga. Der renommierteste Fußballer des Landes ist aktuell Mousa Tamari, der sein Geld seit Sommer 2023 in Frankreich verdient und nach seiner Zeit beim Montpellier nun für Start Rennes spielt.
Trainer der Mannschaft ist der 55-jährige Marokkaner Jamal Sellami, der als Trainer bisher ausnahmslos im arabischen Raum aktiv war. Als Spieler kickte Sellami immerhin drei Jahre in der Türkei für Besiktas.
In der Qualifikation setzte sich Jordanien als Gruppenzweiter hinter Südkorea durch und ließ den Irak, den Oman, Palästina und Kuwait hinter sich.
Nicht einfach, aber machbar!
Österreich hat damit eine anspruchsvolle, aber verhältnismäßig machbare Gruppe gezogen. Andere europäische Teams wie etwa die Franzosen, die bereits definitiv gegen Senegal und Norwegen und einen Playoff-Gewinner ran müssen, oder England, das in seiner Gruppe Kroatien und Ghana sowie Panama überwinden muss, haben es sogar aus Topf 1 durchaus schwieriger erwischt als die Österreicher. Man ist also weit entfernt von einer „Todesgruppe“ und darf sich auf eine Gruppe mit drei Gegnern, die allesamt nicht im europäischen Verband dabei sind, freuen!
