Redaktionsaufstellung: Unsere Elf für den WM-Auftakt gegen Jordanien
Das Spiel, auf das wir so lange gewartet haben, kommt mit ganz großen Schritten näher. Morgen um 6 Uhr in der Früh trifft die österreichische Nationalmannschaft im Auftaktspiel der Weltmeisterschaft 2026 auf Jordanien. Österreich braucht drei Punkte aus diesem Spiel, denn mit Argentinien und Algerien warten noch zwei schwierige Aufgaben auf die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick. Wir verraten euch, mit welcher Mannschaft wir heute ins Spiel gehen würden.
Das ist unsere Elf gegen Jordanien:
Tormann: Es ist kein Geheimnis, dass wir uns Patrick Pentz als Einsertormann gewünscht haben – aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Nach den Vorbereitungsspielen hat sich Teamchef Ralf Rangnick auf Alexander Schlager festgelegt, weshalb er auch gegen Jordanien die Nummer eins im Tor sein muss.
Innenverteidigung: Hier ist die große Frage, wie es um Alabas Fitnesszustand steht und in welcher Partie wir ihm eine Pause gönnen möchten – wir glauben eher nicht, dass er in allen Gruppenspielen in der Startaufstellung stehen wird. Unserer Meinung nach sind seine Qualitäten im Spielaufbau, die auch öfter Aktionen im letzten gegnerischen Drittel zur Folge haben, insbesondere gegen Jordanien wichtig. Gegen Argentinien würde der zweikampfstarke Danso eventuell besser passen. Es wird auch nicht verkehrt sein, dass mit Alaba ein erfahrener Abwehrspieler zum WM-Auftakt auf dem Feld steht, der in der Fußballwelt schon alles gesehen hat und den Mitspielern Halt geben kann. Man darf die Nervosität der Mannschaft im ersten WM-Spiel sicherlich nicht unterschätzen. Lienhart ist gesetzt.
Außenverteidigung: Posch sollte auf der rechten Abwehrseite gesetzt sein. Laimer erwarten wir eher wieder auf dem linken Flügel. Mwene wäre gegen Jordanien natürlich auch eine gute Option, aber ein Dreiermittelfeld mit Laimer, Schlager und Seiwald wäre uns gegen Jordanien zu defensiv – gegen Argentinien könnte das aber eine gute Option sein.
Defensives Mittelfeld: Seiwald ist unter Rangnick ohnehin gesetzt. Xaver Schlager soll gegen Jordanien seine Zweikampfstärke ins Mittelfeld einbringen und den Kreativspielern den Rücken freihalten. Paul Wanner würden wir von der Bank in die Partie bringen.
Offensive Dreierreihe: Eines ist klar: Marcel Sabitzer, einer der verlässlichsten Spieler im Nationalteam, ist auf dem linken Flügel gesetzt. Das würde auch für Christoph Baumgartner im offensiven Mittelfeld gelten, der sich aber leider verletzt hat. Wir haben einen eigenen Artikel verfasst, in dem wir die verschiedenen Möglichkeiten auf dieser Position analysieren. Gegen Jordanien entscheiden wir uns für Sasa Kalajdzic, der beim LASK oftmals eine ähnliche Position einnahm, spielerisch stark ist und für viel Torgefahr sorgen kann. Gegen Jordanien werden wir viele kreative Momente benötigen, und der formstarke Offensivspieler erscheint uns in dieser Partie als beste Wahl. Aufgrund seiner bestechenden Form steht Kalajdzic bei uns auf jeden Fall in der Startaufstellung – wenn nicht im offensiven Mittelfeld, dann als Sturmspitze. Wir bevorzugen Kalajdzic in dieser Partie jedoch auf der Zehn. Auf dem rechten Flügel erhält Romano Schmid den Vorzug. Carney Chukwuemeka würden wir von der Bank bringen, da er auch in seinen bisherigen Länderspielen als Einwechselspieler starke Leistungen zeigte und wir kreative Impulse von der Bank benötigen werden.
Sturm: Marko Arnautovic soll gegen Jordanien beginnen. Sollte die Kraft nur für 45 oder 60 Minuten reichen, könnte Kalajdzic in der zweiten Halbzeit nach vorne rücken, Schmid ins Zentrum gehen und auf dem rechten Flügel Platz für Chukwuemeka machen.

