Augsburg statt Basel: Gregoritsch steht vor Bundesliga-Rückkehr
Michael Gregoritsch steht vor einer Rückkehr in die deutsche Bundesliga. Nach wenigen Monaten bei Brøndby IF zieht es den ÖFB-Teamstürmer zurück zum FC Augsburg, wo er bereits mehrere Jahre unter Vertrag stand. Ausschlaggebend war vor allem die sportliche Situation: In Dänemark kam Gregoritsch nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus, regelmäßige Einsatzzeiten blieben aus. Mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft suchte er daher nach einer Alternative.
Augsburg statt Basel
Zwischenzeitlich deutete vieles auf einen Wechsel zum FC Basel hin. Noch am Wochenende galt ein Engagement beim Schweizer Meister als sehr wahrscheinlich. Gregoritsch entschied sich letztlich jedoch gegen diesen Schritt und für eine Rückkehr nach Augsburg, wo er zwischen 2017 und 2022 spielte und so viele Pflichtspiele absolvierte wie bei keinem anderen Verein seiner Karriere.
Bekanntes Umfeld, bekannter Trainer
In dieser ersten Phase beim FCA kam Gregoritsch auf 129 Einsätze und 31 Tore. Der neuerliche Wechsel führt ihn nicht nur in ein bekanntes Umfeld, sondern auch zu Trainer Manuel Baum, unter dem er bereits von 2017 bis 2019 arbeitete. In dieser ersten Phase beim FCA kam Gregoritsch auf 129 Einsätze und erzielte 31 Tore. Der neuerliche Wechsel führt ihn nicht nur in ein vertrautes Umfeld, sondern auch zu Trainer Manuel Baum, unter dem er bereits von 2017 bis 2019 arbeitete. Für Gregoritsch ergibt sich damit eine Konstellation, die einen raschen Wiedereinstieg erleichtern sollte.
Große Probleme im Sturmzentrum
Der FC Augsburg beendete die Hinrunde der Bundesliga auf Rang 15 und sammelte nur 14 Punkte. Der Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge beträgt nur drei Punkte. Mit dem Abgang von Phillip Tietz zum 1. FSV Mainz 05 verlor der Klub im Winter einen Stürmer, der in der laufenden Saison allerdings nur eine Nebenrolle gespielt hatte. Grundsätzlich offenbarte der FCA in dieser Spielzeit deutliche Probleme im Angriff. In 15 Ligaspielen erzielte Augsburg lediglich 17 Tore, nur zwei davon gingen auf das Konto nomineller Stürmer. Bester Torschütze war bislang der offensive Mittelfeldspieler Fabian Rieder mit drei Treffern. Vor diesem Hintergrund sind Gregoritschs Chancen auf regelmäßige Einsätze von Beginn an gegeben – ein Aspekt, der für den 31-Jährigen aktuell im Vordergrund steht.
Im Gegensatz zur Vereinsebene spielte Gregoritsch im Nationalteam zuletzt eine zentrale Rolle. Mit seinem Treffer zum 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina im November fixierte er Österreichs erste WM-Teilnahme seit 28 Jahren.
