Ex-Austria-Kicker Manuel Polster wechselt nach Deutschland
Manuel Polster kehrt nach Deutschland zurück. Der ehemalige Angreifer von Austria Wien wechselt nach seiner Vertragsauflösung in der Schweiz zum Drittligisten TSV Havelse. Dort unterschreibt der 23-Jährige einen Vertrag bis Saisonende und erhält die Rückennummer 43.
Zuletzt war der 13-fache ÖFB-U21-Nationalspieler vom FC Lausanne zum Schweizer Zweitligisten Stade Nyonnais verliehen, das Arbeitspapier bei beiden Klubs wurde im Jänner aber aufgelöst. Insgesamt kam er in der Spielzeit 2025/26 nur auf neun Einsätze.
„War unsere Wunschlösung“
In Havelse soll der Wiener wieder mehr Spielpraxis sammeln und eine wichtige Rolle einnehmen. Aktuell steht der Klub auf dem 19. Tabellenplatz und damit auf einem Abstiegsrang. Auf das rettende Ufer fehlen vier Punkte. „Manuel war unsere klare Wunschlösung. Wir standen bereits länger im Austausch, umso mehr freut es mich, dass es zum Ende des Transferfensters noch geklappt hat. Er bringt enormes Tempo, internationale Erfahrung und große Qualitäten für die Außenbahnen mit. Wir sind überzeugt, dass er sein Potenzial in unserem System optimal einbringen kann und damit perfekt in unser Anforderungsprofil passt“, wird Sportdirektor Florian Rieder auf der Vereinswebsite des Drittligisten zitiert.
„Ich bin sehr froh, hier zu sein. Als ich zum ersten Mal mit dem Trainer gesprochen habe, haben mich seine Ansichten und die des Vereins direkt überzeugt. Ich freue mich, die Mannschaft und alle Verantwortlichen jetzt persönlich kennenzulernen und werde vom ersten Tag alles für den Verein geben“, so Polster, der damit künftig wieder in Deutschland spielt. Dort war er einst in der U19 des VfL Wolfsburg sowie für den VfB Stuttgart II aktiv.
Zuletzt geriet die Karriere des Angreifers ins Stocken, seit seinem Abschied von Austria Wien konnte er nicht mehr wirklich Fuß fassen. Für die „Veilchen“ bestritt er zwischen 2022 und 2024 42 Spiele in der österreichischen Bundesliga sowie acht Spiele in der UEFA Europa Conference. Anschließend zog es ihn für eine Ablösesumme in Höhe von 200.000 Euro in die Schweiz.
