Jannik Robatsch wechselt leihweise nach Beveren
Jannik Robatsch verlässt den FC St. Pauli vorübergehend und setzt seine Karriere in Belgien fort. Der 21-jährige Innenverteidiger wird für die laufende Saison an den Erstligisten SK Beveren verliehen.
Für Robatsch geht es damit vor allem darum, wieder regelmäßig auf höherem Niveau zum Einsatz zu kommen. Der 190cm große Linksfuß war im Sommer 2025 nach dem Abstieg von Austria Klagenfurt zum damaligen deutschen Bundesligisten FC St. Pauli gewechselt. Zuvor hatte sich der Kärntner in Klagenfurt zum Stammspieler entwickelt und insgesamt 41 Bundesliga-Partien absolviert. St. Pauli sah in ihm damals ausdrücklich eine Investition in die Zukunft.
Keine Chance bei den St.-Pauli-Profis
Sportlich verlief das erste Jahr in Hamburg allerdings enttäuschend. Robatsch kam in der gesamten Bundesligasaison 2025/26 zu keinem einzigen Einsatz für die Profimannschaft und saß lediglich mehrfach auf der Bank. Spielpraxis sammelte er fast ausschließlich für St. Pauli II, für das er 13-mal in der Regionalliga Nord auflief. Auch nach dem Abstieg der Hamburger in die 2. Bundesliga änderte sich seine Situation vorerst kaum.
Der Vertrag des ehemaligen österreichischen U21-Teamspielers bei St. Pauli ist langfristig angelegt – wobei St. Pauli keine genaueren Angaben über die exakte Vertragslaufzeit machte –, weshalb die Leihe nun vor allem seiner weiteren Entwicklung dienen soll.
Zurück in einer höchsten Spielklasse
Bei Beveren wartet eine interessante Aufgabe auf Robatsch. Der belgische Traditionsklub schaffte in der vergangenen Saison den Aufstieg und kehrte nach fünf Jahren in die Jupiler Pro League zurück.
In Beveren soll sich Robatsch nun im Konkurrenzkampf um einen Platz in der Innenverteidigung beweisen. Mit seiner Größe, seinem starken linken Fuß und seiner Erfahrung aus der österreichischen Bundesliga bringt er ein Profil mit, das dem Aufsteiger zusätzliche Möglichkeiten eröffnet. Vor allem erhält er nun die Chance, sich nach einem Jahr ohne Profieinsatz wieder dauerhaft auf Erstliganiveau zu zeigen. Bei den Belgiern wird er einer von nur vier Innenverteidigern im Kader sein, was seine Chancen auf Einsätze natürlich weiter verbessern wird.
